Nachrichten

CSR NEWS briefly vom 18.02.15

Tagesaktuelle Ereignisse und Themen rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung:

Tagesaktuelle Ereignisse und Themen rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung:

 

Lidl rückt Qualität in den Mittelpunkt

Neckarsulm (csr-news) > Lidl will mehr sein als ein preiswerter Discounter und stellt zukünftig die Qualität seiner Produkte stärker in den Vordergrund. „Dass man bei Lidl günstig einkaufen kann, weiß jeder. Wie gut die Produkte tatsächlich sind, bisher noch nicht“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Lidl hat in den vergangenen Jahren einen starken Veränderungsprozess durchlaufen“, sagt Christoph Pohl, in der Lidl-Geschäftsleitung zuständig für den Einkauf. Auf der Online-Plattform www.lidl-lohnt-sich.de können Verbraucher sich darüber informieren, was Lidl unter Qualität versteht. Dort heißt es Qualität, Fairness und Nachhaltigkeit haben für uns oberste Priorität. Hier erfahren Verbraucher, woher die Produkte kommen, wie sie vom Hersteller in die Filialen gelangen und welche Maßnahmen ergriffen werden, um eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen. Bleiben Fragen offen, haben sie zudem die Möglichkeit, diese im direkten Dialog zu klären. In einer breit angelegten Kampagne will man auf dieses Qualitätsversprechen hinweisen und beleuchtet dabei die Produktgruppen Obst und Gemüse, frische Backwaren, Frischfleischartikel, Wein, Kaffee und Schokolade im Detail. Pohl: „Wir haben sehr effiziente Distributionsnetzwerke und ein umfangreiches Qualitätssicherungssystem, das entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette wirkt. Dieses Qualitätsbewusstsein wollen wir nun nach außen tragen.“

 

Freier Zugang zu den GIZ-Projekten

Bonn (csr-news) > Transparente Informationen zu den Projekten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH sind nun frei zugänglich im Internet unter verfügbar. Gesucht werden kann sowohl nach Detailinformationen zu laufenden Projekten, die von der GIZ durchgeführt werden, als auch nach zusammengefassten Daten zu Ländern und Regionen. Der Auftritt ergänzt die bisher verfügbaren Informationen durch leicht zugängliche und verständliche Zahlen und Fakten. Auch der finanzielle Umfang der Projekte wird offen gelegt. „Die GIZ hat das Ziel, die eigene Arbeit transparent gegenüber der Öffentlichkeit darzustellen und den Austausch von Wissen und Erfahrungen im In- und Ausland zu fördern. Die erweiterte Darstellung der Projektdaten ist ein weiterer bedeutender Schritt in diese Richtung. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Unterstützung der Bundesregierung bei der Erfüllung ihrer internationalen Transparenzverpflichtungen“, sagt Michael Krempin, GIZ. Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, bis Ende 2015 den internationalen Transparenzstandard umzusetzen. Hinter dem Standard steht die International Aid Transparency Initiative (IATI), ein globaler Zusammenschluss von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, dem auch Deutschland angehört. Das Ziel des internationalen Transparenzstandards ist es, die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit durch Veröffentlichung von zeitnahen und leicht zugänglichen Informationen zu verbessern.

 

Mehr als ein Drittel aller neuen Ausbildungsverträge in nur zehn Berufen

Bonn (csr-news) > Neuer Spitzenreiter in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen ist 2014 laut aktueller Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), der Beruf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. Mehr als 29.100 Jugendliche haben zum Stichtag 30. September bundesweit in diesem Beruf einen neuen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Dies ist vor allem auf die Zusammenlegung der drei Berufe Bürokaufmann, Kaufmann für Bürokommunikation und Fachangestellter für Bürokommunikation zurückzuführen. Insgesamt wurden 2014 erneut mehr als ein Drittel (35,7 Prozent) aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in lediglich zehn Ausbildungsberufen abgeschlossen. Nach wie vor konzentrieren sich dabei insbesondere Frauen auf wenige Berufe. 56,1 Prozent aller jungen Frauen haben 2014 einen neuen Vertrag allein in den zehn Berufen abgeschlossen, die die höchsten Neuabschlusszahlen vorweisen. Dazu gehörten unter anderem Berufe wie Kauffrau für Büromanagement, Kauffrau im Einzelhandel, medizinische Fachangestellte und Industriekauffrau. Bei den Männern schlossen im Vorjahr 36,0 Prozent einen Vertrag in den zehn am stärksten besetzten Ausbildungsberufen ab. Bei den jungen Männern rangieren nach dem Kfz-Mechatroniker, der weiterhin mit großem Vorsprung die Spitzenposition einnimmt, der Industriemechaniker, der Kaufmann im Einzelhandel, der Elektroniker, der Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie der Verkäufer unter den beliebtesten Berufen.

 

Neid in Unternehmen

München (csr-news) > Unternehmen leben von der Vielfältigkeit ihrer Mitarbeiter. Die Belegschaften unterscheiden sich in ihren Talenten, Motivationen, in der Herkunft und den Hierarchiestufen. Sie werden unterschiedliche bezahlt, befördert und ausgezeichnet. Das kann Neid verursachen, auf den die Führungskräfte angemessen reagieren müssen. In einer neuen Publikation hat das Roman Herzog Institut Neid in Unternehmen thematisiert. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, hat Neid wirklich nur negative Implikationen? Wie wirkt sich Neid auf das Betriebsklima aus und welche Bedeutung hat er für die Führung? Die Publikation „Neid in Unternehmen: Fluch oder Fortschrittsmotor?“ zum Download.