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Bayer MaterialScience: Mehr Innovation und Nachhaltigkeit in der Bekleidungs- und Schuhindustrie

Bayer MaterialScience und der internationale Bekleidungsverband IAF (International Apparel Federation) haben eine Kooperation vereinbart, um Innovation und Nachhaltigkeit in der Bekleidungs- und Schuhindustrie zu stärken. Als ersten wichtigen Schritt der neuen Zusammenarbeit haben die beiden Partner auf drei Kontinenten eine Reihe von INSQIN® Workshops veranstaltet.

Leverkusen (csr-partner) – Bayer MaterialScience und der internationale Bekleidungsverband IAF (International Apparel Federation) haben eine Kooperation vereinbart, um Innovation und Nachhaltigkeit in der Bekleidungs- und Schuhindustrie zu stärken. Als ersten wichtigen Schritt der neuen Zusammenarbeit haben die beiden Partner auf drei Kontinenten eine Reihe von INSQIN® Workshops veranstaltet.

Unter dem Motto „neue Maßstäbe setzen für Materialinnovation und Nachhaltigkeit“ vermittelten sie wichtige Informationen an Schuh- und Bekleidungsunternehmen, die polyurethan-beschichtete Gewebe wie zum Beispiel Polyurethan-Kunstleder herstellen. Experten von Bayer MaterialScience stellten INSQIN® vor, eine neue Komplettlösung für Markenartikler und Hersteller, die die Nachhaltigkeit in der Textilbeschichtung verbessern wollen.

„Auf Basis unserer rein wässrigen Polyurethan-Technologie und unserer umfangreichen Erfahrung in der Textilbeschichtung wollen wir Kunden inspirieren, neue Möglichkeiten in der Konzeption und Gestaltung von polyurethan-beschichteten Geweben mit INSQIN® und damit verbundenen Dienstleistungen zu entdecken“, sagt Nick Smith, globaler Leiter Textilbeschichtung bei Bayer MaterialScience. „Durch Kooperation mit dem IAF und seinen Mitgliedern möchten wir diese Marke in die Bekleidungs- und Schuhindustrie einführen.“

Wässrige Polyurethan-Technik für nachhaltige Materialentwicklung

Als Material für Schuhe, Bekleidung und Accessoires erfreut sich Polyurethan-Kunstleder wachsender Beliebtheit. Das liegt vor allem an der im Vergleich zu echtem Leder erhöhten Gestaltungsfreiheit, Haltbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Während Markeninhaber aufgrund der Vorteile auf diese Technik setzen, stellen die ökologischen Nebenwirkungen des bisherigen Verfahrens eine wachsende Herausforderung dar. Im konventionellen Prozess werden große Mengen eines Lösemittels verwendet, das Gefahren für die Arbeitssicherheit und die Umwelt birgt.

Die wässrige INSQIN® Technologie erlaubt die Herstellung von Polyurethan-Leder nach einem neuen Verfahren, das ohne Lösemittel auskommt und alle negativen Folgen vermeidet, die mit ihrer Nutzung verbunden waren. Daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung und Veredelung von Geweben, zum Beispiel für ein angenehmes Gefühl, eine einzigartige Textur, für Beschichtungen in der Modebranche oder für Hochleistungs-Werkstoffe in Sportartikeln. Das Spektrum der Anwendungen reicht von Kunstleder über funktionale Gewebe bis zum Hochleistungs-Druck.

„Die Präsentation von Bayer war sehr informativ“, sagt Larry Lang, Leiter des Bereichs Textil bei Hermes-Otto International. „Mit wässrigen Polyurethan-Systemen lassen sich die mit dem Einsatz von Lösemitteln verbundenen Probleme ein für alle Mal vermeiden. Wir werden die industrielle Einführung aufmerksam verfolgen.“

Transparenz in der Wertschöpfungskette sicherstellen

Die Workshops widmeten sich außerdem der Frage, wie die Transparenz in der Lieferkette sichergestellt werden kann. Die Textilindustrie ist sehr komplex – für Hersteller ist es manchmal schwierig, einen direkten Zugang zu Markenartiklern zu finden, die an nachhaltigeren Materialien interessiert sind. Umgekehrt haben Markeninhaber oft keine konkreten Informationen über die Herkunft und Qualität von Gewebestoffen.

Um die Transparenz zu verbessern, hat Bayer MaterialScience das INSQIN® Partner Manufacturer Program eingerichtet. Managementsysteme und Produktionsprozesse von Herstellern werden dabei im Rahmen eines Audits durch Dritte überprüft und dokumentiert.

Zertifizierte Partner profitieren von der technischen Unterstützung durch Bayer MaterialScience bei Einführung der wässrigen Polyurethan-Technologie. Dadurch lässt sich die Aufskalierung bis zum industriellen Maßstab beschleunigen. Markenartikler für Bekleidung und Schuhe können mit Hilfe des Programms gezielt nach Lieferanten suchen, deren Herstellprozesse als nachhaltig anerkannt wurden. Entsprechende Textilprodukte lassen sich leicht am INSQIN® Label auf der Verpackung erkennen. Die gesteigerte Transparenz sorgt damit auch für höhere Akzeptanz bis zum Konsumenten.