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CSR NEWS briefly vom 02.03.15

Tagesaktuelle Ereignisse und Themen rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung:

Tagesaktuelle Ereignisse und Themen rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung:

Naturschutzerfolg in Schwarz-Weiß

Berlin (csr-news) > Aktuellen Bestandszählungen zufolge ist es in China gelungen, die Population der Großer Pandabären seit der letzten Zählung im Jahr 2004 um rund 17 Prozent auf offiziell 1864 Tiere zu erhöhen. Das teilte die Regierung der Volksrepublik am Samstag auf einer Pressekonferenz in Beijing mit. Die Umweltschutzorganisation WWF, die den Panda in ihrem Logo führt, bezeichnete die neuen Zahlen in einer ersten Stellungnahme als Beweis dafür, dass sich Investitionen in Umweltschutz auch in messbaren Erfolgen niederschlagen. „Der Große Panda ist das Wappentier des WWF und es gibt wenige Arten zu denen ich persönlich eine derart emotionale Bindung habe. Daher freue ich mich sehr über den Zuwachs bei den Pandabären“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Die neuen Zahlen machten deutlich, dass sich erfolgreicher Artenschutz und Wirtschaftswachstum in einem boomenden Schwellenland wie China nicht ausschließen müssen. China ist laut WWF nicht nur ein Bestandszuwachs gelungen, sondern zugleich habe sich auch der Panda-Lebensraum um etwa 12 Prozent auf 2.577.000 Hektar vergrößert. Aber, das dauerhafte Überleben der Pandas sei damit noch nicht gesichert. Durch die sich rasch entwickelnde Infrastruktur im boomenden China sei auch weiterhin mit einem großen Druck auf die Lebensräume der Pandas zu rechnen.

Neuer Newsletter „Nachhaltigkeit aktuell“

Berlin (csr-news) > Das Bundespresseamt bringt ab sofort in regelmäßigen Abständen einen neuen Newsletter zum Thema „Nachhaltigkeit“ heraus und wird darin über die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung berichten. „Kaum ein Begriff ist von der Sache her so wichtig und zugleich so häufig zweckentfremdet wie der Begriff Nachhaltigkeit. Dabei hatten seine „Erfinder“ eine klare Vorstellung: Nachhaltig ist, was über viele Generationen tragfähig ist und im Einklang mit der Natur steht“, so der Sprecher der Bundesregierung Staatssekretär Steffen Seibert zum Start des neuen Newsletters. Künftig wird über die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung berichtet. Hier geht es zur Anmeldung.

Britische Firma will Wales mit Strom aus dem Meer versorgen

London (afp) > Strom aus dem Meer für alle walisischen Haushalte – diese Vision verfolgt das britische Unternehmen Tidal Lagoon Power. Die Firma will vor der Südküste von Wales nahe Cardiff eine künstliche Lagune mit Gezeitenkraftwerk anlegen, wie sie am Montag mitteilte. Das Projekt mit 90 Turbinen hat den Angaben zufolge eine Kapazität von 1800 bis 2800 Megawatt. Das entspricht der Leistung von zwei bis drei mittelgroßen Atomkraftwerken und würde genügen, um alle Haushalte in Wales mit Strom zu versorgen. Das Vorhaben steht allerdings noch ganz am Anfang. Eine Baugenehmigung will Tidal Lagoon Power erst 2017 beantragen, in Betrieb gehen könnte das Gezeitenkraftwerk frühestens 2022. Sollte es zur Umsetzung kommen, wäre das Projekt nach heutigem Stand das größte seiner Art weltweit. Großbritannien biete europaweit die besten und weltweit die zweitbesten Bedingungen für die Nutzung von Ebbe und Flut zur Energiegewinnung, erklärte der Chef von Tidal Lagoon Power, Mark Shorrock. Er versicherte, seine Firma werde mögliche Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten.

EthikBank legt überdurchschnittlich gute Bilanz vor

Eisenberg (csr-news) > „Immer mehr Menschen wollen wissen, was mit ihrem Geld passiert“, sagt der Vorstandsvorsitzende der EthikBank Klaus Euler bei der Vorstellung der Bilanz für 2014. „Sie identifizieren sich zunehmend nicht mit dem bloßen Besitz des Geldes sondern vor allem mit dem gesellschaftlichen Wert, den sie damit schaffen können.“ Dank strenger ethisch-ökologischer Anlagekriterien und bedingungsloser Transparenz betrachten sie die EthikBank hierfür als einen idealen Partner. Deshalb steigt das Kundenvolumen des alternativen Kreditinstituts kontinuierlich. Entsprechend wuchsen die Einlagen der Bank von 163 auf 185 Millionen Euro. Als Kreditgeber erfreut sich die Bank ebenfalls großer Beliebtheit und kann ein Wachstum von sieben Prozent in diesem Bereich aufweisen, vor allem im Bereich der Immobilienkredite. „Ein Grund dafür ist die Ausrichtung auf eine energieeffiziente und ökologische Bauweise“, informiert Euler. „Wer unsere ökologischen Förderkriterien erfüllt, den belohnen wir mit einem günstigeren Zinssatz.“

Deutsche Verbraucher wollen auf Fleisch nicht verzichten

Buchloe (csr-news) > Deutsche Verbraucher wollen auf Fleisch nicht verzichten. Das ergab eine repräsentative Befragung in 4000 Haushalten für den Vion Consumer Monitor 2014, eine von dem niederländisch-deutschen Lebensmittelkonzern Vion in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführte Marktanalyse über die Einstellung der Konsumenten zum Fleischverzehr. Demnach greifen drei Viertel der Deutschen am liebsten zu heimischem Fleisch, wenn sie die Wahl haben. Die höchste Zustimmung erfahren regionale Produkte in Baden-Württemberg (79,5 Prozent), die niedrigste in Brandenburg/Berlin (68 Prozent). 60 Prozent der Deutschen erklären sich sogar bereit, für Regionalität mehr Geld auszugeben. Je älter die Konsumenten, desto wichtiger ist ihnen, dass ihr Fleisch aus der Umgebung kommt. Kunden von Metzgereien nehmen die Herkunft des Fleisches aus ihrer Gegend besonders wichtig (84,8 Prozent). Tiergerechte Haltung, Transport und Behandlung des Nutzviehs besitzen einen großen Stellenwert. 58 Prozent der Fleisch kaufenden Haushalte favorisieren Produkte aus Tierwohl-Programmen, 52 Prozent würden dafür auch tiefer in die Tasche greifen. Die Marktanalyse Fleischverbrauch ergab zudem, dass der Nischenmarkt Biofleisch bei den Verbrauchern auf steigendes Interesse stößt. 29 Prozent der Befragten antworteten, sie bevorzugten Bio-Fleisch, wenn sie beim Einkauf die Auswahl hätten. 2013 waren es noch 27 Prozent, 2007 erst 23 Prozent. Laut GfK wurde im vergangenen Jahr 3,7 Prozent mehr Biofleisch abgesetzt als im Vergleichszeitraum 2013.

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