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Sieben Tote und 53 Verletzte bei Fabrikeinsturz in Bangladesch

Beim Einsturz einer im Bau befindlichen Fabrik in Bangladesch sind mindestens sieben Menschen getötet und 53 weitere verletzt worden.

Dhaka (afp) – Beim Einsturz einer im Bau befindlichen Fabrik in Bangladesch sind mindestens sieben Menschen getötet und 53 weitere verletzt worden. Wie Polizei und Rettungskräfte mitteilten, waren mehr als 90 Arbeiter in der Zement-Fabrik in der südlichen Hafenstadt Mongla, als das unfertige Gebäude am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eingestürzt sei. Die Einsatzkräfte setzten große Kräne ein, um die Trümmer beiseite zu räumen.

Ein Regierungsvertreter sagte, es gebe bislang sieben Tote und 53 Verletzte, von denen mindestens sechs in Lebensgefahr schwebten. Etwa ein Dutzend Menschen seien gerettet worden. Wie viele Menschen noch unter den Trümmern gefangen waren, war unklar.

Der örtliche Polizeichef Jahedur Rahman sagte der Nachrichtenagentur AFP, bis zu zehn Menschen würden nach dem Unglück vermisst. Der Chef der Feuerwehr, Sheikh Mizanur Rahman, sprach hingegen von um die 40 Verschütteten. Es seien allerdings keine Körperteile unter den Trümmern zu sehen oder Schreie zu hören. Da aber immer noch die Chance bestehe, dass es Überlebende gebe, müssten die Grabungsarbeiten vorsichtig vonstattengehen.

Nach Angaben des Polizeichefs gehörte die Fabrik einem Unternehmen der Armee. Der zuständige Bauunternehmer komme aus China.

In Bangladesch stürzen immer wieder Gebäude ein, weil schlechtes Baumaterial verwendet und gegen Bauvorschriften verstoßen wird. Im April 2013 war das Fabrikgebäude Rana Plaza in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka eingestürzt, in dem mehrere Textilfabriken untergebracht waren, die auch für westliche Firmen fertigten. Bei dem Unglück starben mehr als 1100 Menschen.