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FAZ: Australien bändigt Steuervermeider

Australien wagt einen Vorstoß und will mit neuen Steuergesetzen verhindern, dass Konzerne ihre im Land erwirtschafteten Gewinne in Steueroasen abziehen können. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe.

Singapur/Berlin (csr-news) > Australien wagt einen Vorstoß und will mit neuen Steuergesetzen verhindern, dass Konzerne ihre im Land erwirtschafteten Gewinne in Steueroasen abziehen können. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Demnach seien 30 Konzerne betroffen, deren Namen allerdings nicht offiziell genannt werden. Die FAZ zitiert Schatzkanzler Joe Hockey mit den Worten: „Es sei klar, wer gemeint sei“. Denn, so berichtet das Blatt weiter, hätten in den vergangenen Wochen Konzerne wie Apple, Google, Microsoft oder BHP Billiton vor dem Senat in Canberra ihre Steuerpolitik verteidigen müssen. Anfang nächsten Jahres soll das neue Gesetz in Kraft treten, als bislang weltweit erstes seiner Art. Einzelheiten lägen aber noch nicht vor, geplant sei aber mit drastischen Strafen gegen Regelverstöße vorzugehen. Nach Schätzungen des australischen Statistikamtes, so schreibt die FAZ, würden rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes oder gut 25 Milliarden australische Dollar unversteuert erwirtschaftet werden.

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