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Konsummuster der eigenen Mitarbeiter – Grundlage für Innovationsprozesse

Lassen sich die eigenen Mitarbeiter in ihrer Rolle als Konsument stärker in Innovationsprozesse einbinden, um Ideen und Produkte zu entwickeln, die zu einem langfristig tragfähigen Konsumstil beitragen? Diese Frage ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojekts der Technischen Universität Berlin gemeinsam mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn.

Berlin (csr-news) > Lassen sich die eigenen Mitarbeiter in ihrer Rolle als Konsument stärker in Innovationsprozesse einbinden, um Ideen und Produkte zu entwickeln, die zu einem langfristig tragfähigen Konsumstil beitragen? Diese Frage ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojekts der Technischen Universität Berlin gemeinsam mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Unter dem Namen IMKoN („Integration vom Mitarbeitern als Konsumenten in Nachhaltigkeitsinnovationsprozesse“) sollen Formen, Erfolgsfaktoren und Effekte der Integration von Mitarbeitern als Käufer, Nutzer und Entsorger untersucht werden. Aus diesen Ergebnissen wollen die Forscher praktisch umsetzbare Instrumente und Handlungsempfehlungen für ein verbessertes Management von Nachhaltigkeitsinnovationen entwickeln. Dies können dann sowohl Produkt- und Prozessinnovationen im Kerngeschäft sein als auch Innovationen jenseits des Kerngeschäfts wie beispielsweise die nachhaltigere Gestaltung des Arbeitsumfelds, von Unternehmen geförderte Ausgründungen oder soziale Innovationen im Non-Profit-Bereich. „Die Einbindung von Mitarbeitern als Konsumenten ist ein vielversprechender und in der Open-Innovation-Forschung bisher vernachlässigter Ansatz“, betont Verbundleiter Ulf Schrader, Professor für Nachhaltigen Konsum an der TU Berlin.

Ziel des dreijährigen Projekts ist es, die Zahl und den Erfolg von Nachhaltigkeitsinnovationen zu erhöhen und damit nachhaltigen Konsum durch die Schaffung von Ermöglichungsstrukturen einfacher sowie nachhaltiges Management erfolgreicher zu machen. Eine solche Öffnung des Arbeitgebers für die privaten Interessen und Fähigkeiten seiner nachhaltigkeitsorientierten Mitarbeiter lässt laut den Forschern auch positive Effekte für Zufriedenheit, Bindung und Commitment der Mitarbeiter und damit auch für das Personalmanagement insgesamt erwarten. „Nicht zuletzt kann das Projekt einen Beitrag dazu leisten, die Nachhaltigkeitsidee über die eigenen Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen zu verankern und somit die strategische Organisationsentwicklung in Richtung eines verantwortungsvollen Wirtschaftens positiv zu beeinflussen. Alle drei Aspekte sind für eine zukunftsfähige Green Economy von zentraler Bedeutung“, erklärt Susanne Blazejewski, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, an der Alanus Hochschule. Praxispartner sind die Unternehmen bio verlag, EWS Schönau, Henkel, Otto, Sonett, Tchibo, Triaz und Wala.

 

 

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