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Letzter Spieltag – Werder Bremen führt Tabelle an

Die deutschen Fußball-Bundesliga-Vereine sind nicht nur Vorbilder für den internationalen Fußball, sondern sollten auch Aushängeschilder geglückter Modernisierung im Vereinssport auf allen Ebenen sein. Tradition und Innovation sind für die meisten Clubs ein bewährtes Erfolgsrezept. Ganz im Trend von Innovation und Modernisierung steht die unabhängige, dezentrale Energieversorgung von Fußballstadien durch den Einsatz erneuerbarer Energien, wie etwa mit Photovoltaikanlagen auf dem Stadiondach oder Wärmepumpen, welche auch den Rasen beheizen können.

Berlin (csr-news) > Die deutschen Fußball-Bundesliga-Vereine sind nicht nur Vorbilder für den internationalen Fußball, sondern sollten auch Aushängeschilder geglückter Modernisierung im Vereinssport auf allen Ebenen sein. Tradition und Innovation sind für die meisten Clubs ein bewährtes Erfolgsrezept. Ganz im Trend von Innovation und Modernisierung steht die unabhängige, dezentrale Energieversorgung von Fußballstadien durch den Einsatz erneuerbarer Energien, wie etwa mit Photovoltaikanlagen auf dem Stadiondach oder Wärmepumpen, welche auch den Rasen beheizen können.

Pünktlich zum letzten Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat sich Bündnis90/Die Grünen die Ligatabelle mal unter anderen Gesichtspunkten angeschaut. Wie nutzen die 18 Bundesliga-Clubs erneuerbare Energien für ihre Stadien und Vereinsgebäude? Das Ergebnis schmeißt die Tabelle ordentlich durcheinander. Insgesamt konnten die Vereine durchaus überzeugen beim Thema erneuerbare Energie, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Doch es zeigt sich auch: Wird der FC Bayern München zwar sportlich Meister, so ist er beim Erneuerbaren-Ranking nur Mittelmaß. Währenddessen würde der derzeit in der Mitte der Tabelle zu findende Verein Werder Bremen beim Erneuerbaren-Ranking mit Abstand Tabellenführer. Alleine die Photovoltaik-Anlage des Vereins ist mit rund 200.000 Solarzellen die zweitgrößte in der Bundesliga. Sie produziert jährlich zwischen 750.000 und 800.000 kWh Strom. Borussia Dortmund. Im Gesamtranking auf Platz vier, liegt mit seiner Photovoltaikanlage auf dem dritten Platz. Punkten konnte der Verein auch mit seiner Ökostrom-Kampagne „Strom09“, die Fans den Wechsel zu Ökostrom schmackhaft machen soll. Doch wer hat jetzt die größte Anlage auf dem Stadiondach. Mainz kann immerhin schon auf viele Jahre zurückblicken. Die Anlage wurde 2004 installiert und produziert rund 700.000 kWh pro Jahr. Der SC Freiburg, im Gesamtranking auf Platz sieben deckt rund 50 Prozent des jährlichen Gesamtstrombedarfs mit einer eigenen Anlage. Die größte Anlage mit rund fast 2,4 Millionen kWh Stromerzeugung pro Jahr betreibt der TSG Hoffenheim 1899, der damit rund 50 Prozent seines Strombedarfs deckt und im Gesamtranking auf Platz drei landet.

Die Gesamttabelle

bundesliag-eeg

Die Erneuerbare-Energien-Bundesligatabelle mit Erläuterungen zum Download.