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Landwirtschaftsminister fordert mehr Geld für Tierschutz vom Handel

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat die Handelsunternehmen in der „Initiative Tierwohl“ aufgefordert, mehr Geld in den Tierschutz zu investieren.

Hückeswagen (csr-news) – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat die Handelsunternehmen in der „Initiative Tierwohl“ aufgefordert, mehr Geld in den Tierschutz zu investieren. „Die vom Lebensmitteleinzelhandel zur Verfügung gestellten Mittel reichen derzeit nicht aus“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“ (RP – Montagsausgabe) und ergänzte: „Meine Sorge ist, dass die hohe Investitionsbereitschaft der vielen Landwirte deutlich abnimmt, wenn die Investitionen der Initiative der großen Beteiligung nicht angepasst werden.“

Mit der „Initiative Tierwohl“ wollen Handel, Landwirtschaft und Fleischwirtschaft Nachhaltigkeit in die Massentierhaltung bringen. Zuerst sollen die Schweine davon profitieren: Für die Umsetzung von Tierschutzkriterien in der Schweinehaltung interessieren sich nun so viele Landwirte, dass die zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem nicht ausreichen:

4653 schweinehaltende Landwirte hatten sich um eine Teilnahme beworben, aber nur weniger als die Hälfte von ihnen werden in das Programm aufgenommen. Für mehr reichen die voraussichtlich in diesem Jahr zur Verfügung stehenden 85 Millionen Euro nicht. Wie die RP weiter schreibt, sind zahlreiche Schweinemäster etwa mit Stallumbauten in Vorleistung getreten, um an der Initiative teilnehmen zu können. Sie bleiben nun auf Investitionen zwischen 10.000 Euro und 30.000 Euro sitzen.


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