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AmCham Jahrbuch „Corporate Responsibility 2015″

Bereits zum zehnten Mal hat die Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham) ihr Jahrbuch „Corporate Responsibility“ veröffentlicht. Neben konkreten Beispielen und Entwicklungen aus der CR-Praxis der amerikanischen und deutschen Wirtschaft enthält das Buch auch die Ergebnisse einer aktuellen Trendbefragung. Darüber hinaus zeigen 22 Unternehmen, wie sich Corporate Responsibility in ihrem Unternehmen etabliert und sich über alle Unternehmensbereiche und Ebenen hinweg weiterentwickelt hat.

Frankfurt/Berlin (csr-news) > Bereits zum zehnten Mal hat die Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (AmCham) ihr Jahrbuch „Corporate Responsibility“ veröffentlicht. Neben konkreten Beispielen und Entwicklungen aus der CR-Praxis der amerikanischen und deutschen Wirtschaft enthält das Buch auch die Ergebnisse einer aktuellen Trendbefragung. Darüber hinaus zeigen 22 Unternehmen, wie sich Corporate Responsibility in ihrem Unternehmen etabliert und sich über alle Unternehmensbereiche und Ebenen hinweg weiterentwickelt hat.

Im Rahmen der Trendbefragung 2015 wurden die Mitglieder von AmCham Germany zu der Bedeutung von Corporate Responsibility für den Unternehmenserfolg befragt. Die Ergebnisse der CR-Trendbefragung 2015 zeigen, dass Corporate Responsibility inzwischen ein wichtiger und integrierter Bestandteil der Unternehmensführung ist und als relevant für den Unternehmenserfolg bewertet wird. In vielen der an der Umfrage beteiligten Unternehmen hat sich mittlerweile eine eigene CR-Abteilung etabliert, oder die Unternehmensführung ist direkt für Corporate Responsibility verantwortlich. Selbstverpflichtung und Berichterstattung sind im hohen Maß vorhanden und weisen auf einen transparenten und aktiven Umgang mit CR hin.

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von 58 Fach- und Führungskräften, die überwiegend aus CSR-Abteilungen großer, international tätiger Konzerne stammen. 81 Prozent dieser Unternehmen berichten regelmäßig über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten. Der größte Teil davon im Rahmen eines Nachhaltigkeitsberichts, aber immerhin rund ein Drittel mittels eines integrierten Geschäftsberichts. Gefragt nach dem Verständnis von unternehmerischer Verantwortung im eigenen Unternehmen, kamen sehr unterschiedliche Antworten zusammen. Zum einen die gängigen Definitionen von ganzheitlichen, modernen Konzepten von Corporate Responsibility bzw. Nachhaltigkeit, zum anderen Definitionen, die dem Corporate-Governance- bzw. dem Corporate-Citizenship-Ansatz entsprechen. Rund drei Viertel gaben an, dass ihr Unternehmen eher von einem ganzheitlichen CSR-Verständnis geprägt ist, während rund 24 Prozent eher dem Corporate-Governance- bzw. dem Corporate-Citizenship-Ansatz folgen.

CR-Aktivitäten gestern, heute und morgen

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Quelle: AmCham Jahrbuch „Corporate Responsibility 2015″

Fachbeiträge von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, vom Centre for Sustainability Management an der Leuphana Universität in Lüneburg bis hin zum Deutschen Global Compact Netzwerk ergänzen die Praxisbeispiele des Jahrbuchs. Sie beleuchten unter anderem den Wandel des verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns im transatlantischen Verständnis, geben einen Einblick in die Anforderungen an Nachhaltigkeitsmanager und diskutieren die UN Sustainable Development Goals als möglichen Wegweiser für die Zukunft.

AmCham Germany ist die größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung in Europa. In diesem Jahr hat sich die Organisation dazu entschlossen der Charta der Vielfalt beizutreten, und damit ein klares Bekenntnis zu einer vielfältigen und integrativen Unternehmenskultur abzugeben. Ein eigenes Committe beschäftigt sich innerhalb der Kammer zu mit den Themen Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit.

Die Jubiläumsausgabe „Corporate Responsibility 2015 – Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven für Corporate Responsibility“ kann kostenfrei bei AmCham Germany bestellt werden. Zudem steht eine Online-Version zum Download bereit.

Foto: Bernhard Mattes, Präsident der American Chamber of Commerce in Germany und Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke

 

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