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Lidl erhöht Mindestlohn auf 11,50 Euro

Ab dem nächsten Monat zahlt der Lebensmitteldiscounter Lidl seinen Mitarbeitern mehr Geld. Dann beträgt der Mindestlohn im Unternehmen 11,50 Euro pro Stunde. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich um ein Einstiegsentgelt, das auch dann vergütet wird, wenn der tarifliche Lohn niedriger angesetzt ist.

Neckarsulm (csr-news) > Ab dem nächsten Monat zahlt der Lebensmitteldiscounter Lidl seinen Mitarbeitern mehr Geld. Dann beträgt der Mindestlohn im Unternehmen 11,50 Euro pro Stunde. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich um ein Einstiegsentgelt, das auch dann vergütet wird, wenn der tarifliche Lohn niedriger angesetzt ist. Das bedeutet: Ob in den Filialen, im Lager oder als geringfügig Beschäftigter – niemand wird unterhalb des internen Mindestlohns bezahlt. „Unsere Mitarbeiter liefern die Basis für unseren geschäftlichen Erfolg. Ein gutes Arbeitsklima, ein respektvoller Umgang und motivierte Mitarbeiter sind uns daher sehr wichtig – ob in den Filialen, den Regionalgesellschaften oder in der Verwaltung“, sagt Matthias Raimund, Geschäftsleitungsvorsitzender von Lidl Deutschland. „Als Arbeitgeber sehen wir uns daher ganz klar in der Verantwortung, attraktive Bedingungen für alle unsere Angestellten zu schaffen.“ Dazu gehöre neben Wertschätzung auch eine faire Entlohnung. Bereits seit 2010 gilt bei Lidl ein Mindestlohn von 10 Euro der 2013 auf 11 Euro erhöht wurde. Damit liegt Lidl deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn und den Tarifvereinbarungen. Zudem hat das Unternehmen bereits 2010 als erster Lebensmitteleinzelhändler ein elektronisches Personalzeiterfassungssystem (PZE) eingeführt, mit dessen Hilfe jeder Mitarbeiter seine Arbeitszeit selbst erfasst – so wird sichergestellt, dass jede geleistete Minute exakt bezahlt wird.

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