Agenturmeldung Nachrichten

Kia „äußerst besorgt“ über neuen Fifa-Korruptionsskandal

Nach Visa, Coca-Cola, Adidas und McDonald’s hat sich auch der Fifa-Sponsor Kia zum neuen Korruptionsskandal um den Weltfußballverband geäußert.

Séoul (afp) – Nach Visa, Coca-Cola, Adidas und McDonald’s hat sich auch der Fifa-Sponsor Kia zum neuen Korruptionsskandal um den Weltfußballverband geäußert. Der Mutterkonzern Hyundai aus Südkorea und die Tochter Kia erklärten am Freitag, sie seien „äußerst besorgt“ über die Ermittlungen gegen ranghohe Fifa-Funktionäre in der Schweiz. Das Unternehmen werde die Lage „genau beobachten“.

Visa, Coca-Cola, Adidas und McDonald’s hatten bereits am Donnerstag ihr Missfallen mitgeteilt. Das Kreditkarten-Unternehmen Visa ging noch einen Schritt weiter und drohte, sein „Engagement zu überdenken“, sollte die Fifa nicht sofort einen Wandel einleiten.

Kia, fünftgrößter Autohersteller der Welt, ist offizieller Sponsor der Fußball-WM 2018 in Russland. Der Vertrag mit der Fifa wurde 2010 geschlossen und läuft bis 2022.

Im Zuge von US-Ermittlungen waren am Mittwoch sieben hochrangige Fifa-Funktionäre von der Schweizer Polizei festgenommen worden. Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt zudem wegen Unregelmäßigkeiten bei den WM-Vergaben an Russland (2018) und Katar (2022).

Hinterlassen Sie einen Kommentar