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Neue Publikation zum Green Management

Wie können die betriebswirtschaftlichen Abläufe, Strukturen und Produkte so innovativ gestaltet werden, dass einerseits Umwelt und Ressourcen geschont werden, andererseits zukunftsfähiges wirtschaftliches Wachstum erreicht wird? Hinweise und Empfehlungen für ein solches „Green Management“ gibt eine neue Publikation des Bundesumweltministeriums.

Berlin (csr-news) > Wie können die betriebswirtschaftlichen Abläufe, Strukturen und Produkte so innovativ gestaltet werden, dass einerseits Umwelt und Ressourcen geschont werden, andererseits zukunftsfähiges wirtschaftliches Wachstum erreicht wird? Hinweise und Empfehlungen für ein solches „Green Management“ gibt eine neue Publikation des Bundesumweltministeriums. Im Mittelpunkt stehen dabei verschiedene Fragen: Was sind die Treiber, die Erfolgsfaktoren und die zentralen Handlungsfelder von Green Management? So können z. B. die betriebswirtschaftlichen Abläufe in vielen Unternehmensbereichen „grün“ gestaltet werden. Die Gestaltungsbereiche reichen von den Schwerpunkten bei Forschung und Entwicklung, der Konzeption und Herstellung sowie dem Vertrieb von Produkten, organisatorischen Veränderungen bis hin zur Qualifikation der Mitarbeiter.

Fünf Transformationsfelder des gesellschaftlichen Wandels

Mittels ausführlicher Interviews mit Unternehmensvertretern beschäftigt sich die Publikation mit diesen Fragen. Als Rahmen für die Analyse des Green Management wurden dafür fünf Transformationsfelder des gesellschaftlichen Wandels bestimmt: Wirtschaftlicher Wandel, Technologischer Wandel, Ökologischer Wandel, Mitarbeiter-Wandel und Institutioneller Wandel. Jedes dieser Felder wird zudem durch jeweils zwei Best-Practice-Beispiele erläutert. Diese reichen von großen Konzernen wie SAP, Siemens oder BASF bis hin zu Mittelständlern wie Viessmann oder die Bäckerei Schüren. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Green Management verlangt von Unternehmensführungen, die Chancen und Risiken der veränderten Rahmenbedingungen zu analysieren, Auswirkungen auf die Unternehmensstrategie zu prüfen sowie entsprechende Veränderungsprozesse anzustoßen und zu gestalten. Entscheidend ist dabei, nicht Einzelprobleme anzugehen, sondern vernetzt zu denken und einen integrierten Ansatz zu verfolgen“.

Die Broschüre des Bundesumweltministeriums „Green Management – Chancen nutzen, Risiken begrenzen, Wandel gestalten“ zum Download.

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