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FAZ: Maggi-Nudeln sollen in ganz Indien verboten werden

Die indische Regierung verschärft ihren Einsatz für mehr Verbraucherschutz. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, will sie den Schweizer Lebensmittelriesen auf Schadensersatz verklagen.

Singapur (csr-news) > Die indische Regierung verschärft ihren Einsatz für mehr Verbraucherschutz. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, will sie den Schweizer Lebensmittelriesen auf Schadensersatz verklagen. Auslöser sind die Fertignudeln der Marke Maggi, in denen indische Lebensmittellabore eine Belastung mit Blei festgestellt haben und monieren, dass der enthaltene Geschmacksverstärker MSG nicht wie vorgeschrieben auf den Verpackungen ausgewiesen sei. Inzwischen sei der Verkauf von Maggi-Nudeln in 17 indischen Bundesstaaten untersagt. Wie die Zeitung weiter schreibt, hätte Nestle bereits die Produktion angehalten, verweist aber auf die Unbedenklichkeit der Produkte. Dennoch sollen jetzt die sieben Nestle-Fabriken im Land durch die Lebensmittelaufsicht überprüft werden. Zudem wurde angekündigt, weitere Produkte des Konzerns zu untersuchen. Laut FAZ werden auch Stimmen lauter, die Nahrungsergänzungsmittel oder Babynahrung von Nestlé künftig nicht länger in Apotheken verkaufen zu dürfen.

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