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Dobrindt sieht öffentliche Institutionen als Treiber der E-Mobilität

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen.

Berlin (afp) – Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht öffentliche Institutionen als „Vorreiter“ in der Entwicklung der Elektromobilität. Sie sollten ihre Fahrzeugflotten auf Elektroautos umrüsten und „Treiber“ sein für die Entstehung eines „funktionierenden Gebrauchtwagenmarktes“, erklärte Dobrindt am Montag zu Beginn eines zweitägigen Treffens zum Fortschritt der Elektromobilität. An der von der Bundesregierung veranstalteten Konferenz in Berlin nehmen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und zahlreiche weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen. Bislang ist sie von diesem Ziel weit entfernt. Wie die Marke doch noch erreicht werden kann, ist eines der Themen der Konferenz.

Im Vorfeld des Treffens forderte der Auto Club Europa (ACE) Kaufanreize für Elektroautos. Neben Prämien für Privatkunden und Sonderabschreibungsmöglichkeiten für Gewerbekunden sprach sich der Club auch für den Ausbau der Ladeinfrastruktur ein. Letzteres will die Bundesregierung mit dem Anfang Juni in Kraft getretenen Elektromobilitätsgesetz bewerkstelligen: Bis Ende 2017 sollen rund 400 weitere Elektroladesäulen an Autobahnraststätten gebaut werden. Ebenfalls ausgebaut werden soll das Netz von Wasserstofftankstellen.

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