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Bauernverband: Fast-Food-Ketten sollen mehr für Fleisch zahlen

Der Deutsche Bauernverband hat McDonalds, Burger King und andere Fastfood-Ketten dazu aufgefordert, sich an der „Initiative Tierwohl“ zu beteiligen.

Osnabrück (afp) – Der Deutsche Bauernverband hat McDonalds, Burger King und andere Fastfood-Ketten dazu aufgefordert, mehr für gute Haltungsbedingungen von Tieren zu zahlen und sich an der „Initiative Tierwohl“ zu beteiligen. Verbandspräsident Joachim Rukwied sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Samstag: „Aus meiner Sicht gibt es keine Alternative zu einem Beitritt.“ Bei der Initiative erhalten Bauern für eine Verbesserung der Haltungsbedingungen im Stall Ausgleichszahlungen aus einem Fonds, den der Lebensmittel-Einzelhandel speist.

Laut Rukwied fehlen derzeit rund 60 Millionen Euro jährlich, um allen angemeldeten Bauern eine Teilnahme zu ermöglichen. Mit rund 4700 Schweinehaltern hatten sich etwa doppelt so viele Landwirte registriert, wie Geld vorhanden ist. „Der Kreis der Einzahler in den Fonds muss vergrößert werden“, forderte Rukwied vor dem Bauerntag, der am Mittwoch in Erfurt beginnt.

Es liefen Gespräche mit Einzelhandelskonzernen, die derzeit noch nicht an der Initiative beteiligt seien, aber auch mit Systemgastronomie-Unternehmen. Die Bauern hätten in bessere Haltungsbedingungen wie mehr Platz im Stall investiert. „Jetzt sind die anderen Marktpartner am Zug, die bislang noch nicht dabei sind“, sagte Rukwied der Zeitung.

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