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Neue Kriterien für ok-power zertifizierte Ökostromprodukte

Das ok-power Label ist das führende Gütesiegel für Ökostrom in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden rund 6 Terawattstunden Ökostrom von über 50 Ökostromanbietern zertifiziert, die von etwa 1,3 Millionen Haushalten verbraucht wurden. Heute wurden neuen Kriterien für die Zertifizierung von Ökostromprodukten veröffentlicht.

Freiburg (csr-news) > Das ok-power Label ist das führende Gütesiegel für Ökostrom in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden rund 6 Terawattstunden Ökostrom von über 50 Ökostromanbietern zertifiziert, die von etwa 1,3 Millionen Haushalten verbraucht wurden. Heute hat das ok-power Label seine neuen Kriterien für die Zertifizierung von Ökostromprodukten veröffentlicht. Ziel der Reform war zum einen, den Grundgedanken der Ökostromzertifizierung zu stärken, wonach qualitativ hochwertige Ökostromprodukte über die Belieferung mit 100 Prozent Ökostrom hinaus einen signifikanten Beitrag zur Energiewende leisten müssen. Zum anderen soll mit den neuen Kriterien der Verbraucherschutz gestärkt und die Transparenz für die Stromkunden bezüglich der Anbieter erhöht werden. „Stand bisher die Förderung des Ausbaus von erneuerbaren Kraftwerken allein im Mittelpunkt unserer Zertifizierung, soll nunmehr der Bezug von gutem Ökostrom die Energiewende als Ganzes beschleunigen und erfolgreich machen“ erläutert Veit Bürger, Vorstand des EnergieVision e.V. „Damit fordern wir eine starke Rolle der Ökostromanbieter zum Gelingen der Energiewende ein und wollen noch mehr Stromkunden von der Sinnhaftigkeit eines glaubwürdigen Ökostromtarifs überzeugen.“

Förderung der Energiewende im Sinn

Im Kern der Kriterien-Reform steht die Förderung der Energiewende im Sinne einer zügigen und sicheren Integration der erneuerbaren Energien in das Versorgungssystem sowie die Nutzung der Potenziale bei Energieeffizienz und -einsparung. In dem dafür neue geschaffenen „Innovationsfördermodell“ verwendet der Anbieter zwischen 0,5 ct. pro Kilowattstunde aus den Einnahmen gelieferten Ökostroms an Haushaltskunden, um innovative Projekte zur Förderung der Energiewende durchzuführen. Solche Projekte können thematisch vielfältig sein und reichen z.B. von Energieeffizienzmaßnahmen über Verbrauchssteuerung bis zu innovativen Speicherkonzepten. Auch das Verhalten des Anbieters im Ganzen wird nun bei der Zertifizierung berücksichtigt. So können Unternehmen die mittel- oder unmittelbar an Atom- oder Braunkohlekraftwerken beteiligt sind, das ok-power-Label nicht mehr erhalten. „Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass Versorgungsunternehmen nach 15 Jahren Energiewende inzwischen ausreichend Zeit hatten, sich von umweltschädlicher Erzeugung zu verabschieden“, so Veit Bürger. Darüber hinaus müssen Anbieter von ok-power zertifizierten Ökostromprodukten faire Vertragsbedingungen nachweisen.

Die neuen Kriterien im Detail auf der Website ok-power.de.

 

 

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