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Neuland-Vertriebsgesellschaft beantragt Insolvenzverfahren

Die größte Vertriebsgesellschaft für Fleisch mit dem Tierschutzsiegel Neuland hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. „Der Antrag erfolgte auf Empfehlung ihres Hausanwalts, der zusammen mit dem Steuerberater Überschuldung feststellte“, teilte die für Norddeutschland zuständige Neuland GmbH der „taz“ (Dienstagsausgabe) mit.

Berlin (afp) > Die größte Vertriebsgesellschaft für Fleisch mit dem Tierschutzsiegel Neuland hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. „Der Antrag erfolgte auf Empfehlung ihres Hausanwalts, der zusammen mit dem Steuerberater Überschuldung feststellte“, teilte die für Norddeutschland zuständige Neuland GmbH der „taz“ (Dienstagsausgabe) mit. Der Geschäftsbetrieb laufe weiter. Die Geschäftsführung wolle die Gesellschaft mit Hilfe eines Insolvenzplans „wieder auf Kurs bringen“.

Die im niedersächsischen Bad Bevensen ansässige Neuland-Vertriebsgesellschaft Nord begründete die Überschuldung unter anderem mit der „Insolvenz eines wichtigen Großkunden“. Bis heute sei ungeklärt, ob eine Versicherung für den Schaden aufkomme. „Aus eigener Kraft konnte die Gesellschaft die wirtschaftliche Fehlentwicklung nicht ausgleichen.“

Die Neuland GmbH ist Lizenznehmer des Neuland-Vereins und bietet Fleisch aus „artgerechter und umweltschonender Nutztierhaltung aus der Region“ an. Neuland schreibt etwa mehr Platz im Stall als in herkömmlicher Haltung vor. Neben der für Norddeutschland zuständigen Vertriebsgesellschaft gibt es weitere für den Westen und den Süden Deutschlands.

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