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Steuerungskreis für Textilbündnis gewählt

Nach einem zögerlichen Start haben sich in den vergangenen Monaten, nachdem Bundesentwicklungsminister Gerd Müller seinen Aktionsplan nachgebessert hat, immer mehr Akteure dem Bündnis für nachhaltige Textilien angeschlossen. Aktuell werden 143 Mitglieder aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik gelistet. Nun ist auch der Steuerungskreis vollständig und nimmt in der nächsten Woche seine Arbeit auf.

Berlin (csr-news) > Nach einem zögerlichen Start haben sich in den vergangenen Monaten, nachdem Bundesentwicklungsminister Gerd Müller seinen Aktionsplan nachgebessert hat, immer mehr Akteure dem Bündnis für nachhaltige Textilien angeschlossen. Aktuell werden 143 Mitglieder aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik gelistet. Nun ist auch der Steuerungskreis vollständig und nimmt in der nächsten Woche seine Arbeit auf.

Der Lenkungskreis besteht aus Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften von NGOs, Verbänden, Politik und Standesorganisationen und wird von den Mitgliedern zunächst für ein Jahr gewählt. Durch die Nachbesserungen am Aktionsplan hat Minister Müller die Voraussetzungen geschaffen, dass eine Vielzahl weiterer Akteure dem Bündnis beigetreten ist und nun einen Großteil des Marktes repräsentiert. Der zwölfköpfige Steuerungskreis wird sich nun am 12. August zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Seine Aufgabe besteht in der strategischen Steuerung und Weiterentwicklung des Bündnisses. Entscheidungen des Kreises müssen im Konsens getroffen werden. Darüber hinaus werden Arbeitsgruppen die sich zeitlich begrenzt mit einzelnen Fragestellungen beschäftigen und an den Steuerungskreis berichten. Zu seinen Aufgaben gehört es auch Vorschläge zu entwickeln, wie sich entsprechende Initiativen aus den Produktionsländern in die Arbeit mit einbeziehen lassen.

Der aktuelle Steuerungskreis besteht aus den folgenden Mitgliedern:

Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie, der Handelsverband Deutschland (HDE), die Otto Group und der Hersteller Textilkontor Walter Seidensticker entsenden jeweils einen der vier Wirtschaftsvertreter. Für die Nichtregierungsorganisationen kommen die Vertreter aus der Christlichen Initiative Romero, von Femnet und dem INKOTA-Netzwerk. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) entsenden jeweils einen Vertreter für die Politik. Zudem gehören noch ein Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der Organisation Global Organic Textile Standard (GOTS) dem Steuerungskreis an.

Foto: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller beim Gründungsakt des Bündnisses für nachhaltige Textilien im Oktober 2014.

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