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UN Leitlinie Wirtschaft und Menschenrechte: Verbände und NGOs ringen um Lieferketten-Verantwortung

„Die UN Leitlinien Wirtschaft und Menschenrechte wollen Lücken in der Verantwortung von Staaten und Unternehmen schließen. Im Frühjahr 2016 sollen sie in einem Nationalen Aktionsplan für Deutschland umgesetzt werden. Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ringen in einem bisher einmaligen Prozess um die Inhalte“, schreibt unsere Autorin Claudia Mende. Beteiligen Sie sich an der September-Ausgabe des CSR MAGAZIN!

Hückeswagen (csr-news) – „Die UN Leitlinien Wirtschaft und Menschenrechte wollen Lücken in der Verantwortung von Staaten und Unternehmen schließen. Im Frühjahr 2016 sollen sie in einem Nationalen Aktionsplan für Deutschland umgesetzt werden. Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ringen in einem bisher einmaligen Prozess um die Inhalte“, schreibt unsere Autorin Claudia Mende in ihrem Beitrag für die September-Ausgabe des CSR MAGAZIN.

Und weiter: „Schlussendlich wird der Aktionsplan ein Papier der Bundesregierung sein. Er soll aber Positionen von Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen enthalten. Der Aktionsplan sei zwar nicht rechtsverbindlich, aber er solle einen ‚möglichst konkreten und zukunftsorientierten Fahrplan für die kommenden Jahre‘ darstellen, der die ‚Positionen vieler Gruppen widerspiegelt‘, sagt Christoph Schuller vom Deutschen Institut für Menschenrechte, das den Prozess zusammen mit Econsense, dem Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft, moderiert. […] Bis zum Oktober haben die Stakeholder Zeit, um ihre Vorstellungen und Interessen bei den fachbezogenen Themenanhörungen einzubringen.“

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  • Sind Unternehmen bereits ausreichend aktiv im Bereich Menschenrechte, so dass es keinen weiteren Regelungsbedarf gibt?
  • Oder: Wie kann die die menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen entlang ihrer vollständigen Produktionsketten konkreter und nachvollziehbar gefasst werden?

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