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IHK Nürnberg legt Global Compact-Fortschrittsbericht vor

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken ist Mitglied im UN Global Compact und hat einen ersten Fortschrittsbericht veröffentlicht. „Als IHK fördern wir das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns und es war uns wichtig, die globalen Prinzipien des Global Compact danebenzustellen“, sagt Jochen Raschke, Fachbereichsleiter Weiterbildung.

Nürnberg (csr-news) – Die IHK Nürnberg für Mittelfranken ist Mitglied im UN Global Compact und hat einen ersten Fortschrittsbericht veröffentlicht. „Als IHK fördern wir das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns und es war uns wichtig, die globalen Prinzipien des Global Compact danebenzustellen“, sagt Jochen Raschke, Fachbereichsleiter Weiterbildung.

Anlässlich der 450 Jahre zuvor erfolgten Begründung der Nürnberger Kaufmannschaft stellte die IHK Nürnberg für Mittelfranken ihren Mitgliedern 2010 das Leitbild des ehrbaren Kaufmanns in einer Broschüre vor. Zwei Jahre später wurde die Kammer Mitglied im UN Global Compact. Heute können deren Mitglieder eine Erklärung anfordern, in der sie sich auf die Leitlinien des ehrbaren Kaufmanns verpflichten und zugleich die Prinzipien des Global Compact anerkennen. Etwa 500 Unternehmen haben das bisher genutzt.

„Unsere Region ist exportorientiert, da macht ein solches globales Verantwortungsnetzwerk Sinn“, sagt Raschke. Allerdings sei es auch nicht immer einfach, verständlich zu machen, was ein kleines fränkisches Unternehmen mit dem weltweiten Schutz der Menschenrechte zu tun haben könnte.

Das Wissen um die Bedeutung und Nutzen der Corporate Social Responsibility will die Nürnberger IHK weiter in ihre Mitgliedschaft hineintragen, beispielsweise durch einen seit 2013 angebotenen Praxislehrgang zum CSR-Manager. Nach Abschluss der 11-tägigen Veranstaltung und einer Praxisarbeit erhalten die etwa 15 Teilnehmer pro Jahrgang ein IHK-Zertifikat.

In Sachen CSR will die IHK dabei selbst mit gutem Beispiel vorangehen. So wird an einem Umweltmanagement-System gearbeitet, es gibt eine nachhaltige Beschaffungsrichtlinie und seit dem 1. Juli – bei einer externen Anwaltskanzlei angesiedelt – eine Compliance-Hotline. „Der Schwerpunkt unseres internen Engagements liegt derzeit in dem breiten Feld der Mitarbeiterförderung und –unterstützung“, sagt Raschke. Dazu zählen ein Gesundheitsmanagement, Homeoffice-Möglichkeiten, die Förderung von Ehrenamt und Angehörigenpflege und Bildungsangebote. Mit 230 Mitarbeitern ist die IHK dabei durchaus mit vielen ihrer Mitglieder vergleichbar.

Foto: IHK Akademie Mittelfranken