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Rewe finanziert mit Bananenfonds ökologische und soziale Projekte in Costa Rica und Panama

Köln (csr-news) > Über 1 Million Euro investiert die Handelsgruppe Rewe in einen Fonds um damit die Bananenproduktion in Süd- und Zentralamerika nachhaltiger zu gestalten. Lokale Organisationen in Costa Rica und Panama können sich mit ihren Projektideen im Rahmen von Ausschreibungen bewerben, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit/ International Service (GIZ-IS) GmbH koordiniert und überwacht werden. Die Projektanträge werden anhand der abgestimmten Auswahlkriterien ausgewertet und einem Beirat aus Vertretern von Chiquita, Dole, der Caritas und der Rewe Group zur Prüfung und Bewilligung vorgelegt.

600.000 Euro allein in diesem Jahr

Bereits seit 2007 engagiert sich die REWE Group für eine nachhaltigere Produktion von Bananen und finanziert lokale Projekte in den Produktionsländern. Um darüber hinaus in den Anbauregionen weitere Maßnahmen im sozialen und ökologischen Bereich zu unterstützen, wurde der Bananenfonds gegründet. Allein in diesem Jahr stellt das Unternehmen dem Fonds 600.000 Euro zur Verfügung, die im Rahmen einer Aktion in allen Rewe- und Penny-Märkten Mitte Juli zustande kamen und vom Unternehmen aufgerundet wurde. Das Versprechen der war, für jedes verkaufte Kilo Bananen 10 Cent in den Bananenfonds einzuzahlen. Damit werden im Jahr 2016 Projekte in Costa Rica und Panama unterstützt, um den Anbau von Bananen nachhaltiger zu gestalten:

Aufforstung ehemaliger Weideflächen

In Changuinola, Panama, werden beispielsweise 30 Hektar ehemaliges Weideland in einem Naturschutzgebiet wieder aufgeforstet und so Lücken im Wald geschlossen. Pflanzen können ungehindert wachsen und bedrohten Tieren Lebensraum bieten. Ein Gesundheits- und Ernährungszentrum in Teobroma, Panama, soll sich vor allem um die Erstbetreuung unterernährter Kinder und ihrer Mütter kümmern. Gleichzeitig setzt es vorbeugend an und wird die Menschen vor Ort künftig über gesunde Ernährung aufklären. In Gavilán, Costa Rica, ist der Aufbau eines Trinkwasserleitungssystems geplant. Bisher holen die Einwohner ihr Wasser aus Brunnen, die keine Trinkwasserqualität haben. Ein Rohrsystem soll den Zugang zu weiter entfernten, sauberen Quellen ermöglichen. Der Einsatz moderner medizinischer Geräte und eine verbesserte Infrastruktur sollen in der Gemeinde Waldeck in Costa Rica dafür sorgen, dass die Bevölkerung vor Ort besser medizinisch versorgt werden kann.