Nachrichten

CSR NEWS briefly vom 27. August 2015

Tagesaktuelle Ereignisse und Themen rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung:

Tagesaktuelle Ereignisse und Themen rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung:

Gemeinsames Projekt von easyCredit und AfB zur Weiterverwendung von gebrauchter IT

Nürnberg (csr-news) > Der Umzug des Ratenkreditspezialisten der Genossenschaftlichen FinanzGruppe im Dezember 2014 warf die Frage nach dem sinnvollen „Wohin“ mit der überholten aber noch funktionstüchtigen IT-Hardware auf. Es kam zu einer Zusammenarbeit mit der gemeinnützige GmbH „Arbeit für Menschen mit Behinderung“, die IT-Altgeräte aufbereitet und diese dann weiter verkauft. So konnte die AfB rund 50.000 Euro mit dem Verkauf den alten easyCredit-Geräten erwirtschaften und in regionale Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap reinvestieren. „Unser Anspruch ist es fair zu sein, in allem, was wir tun“, so Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der Teambank AG. „Mit der AfB haben wir einen Kooperationspartner, der Verantwortung übernimmt und dieselben gesellschaftlichen Werte vertritt wie easyCredit als Mitglied der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.“ Norbert Schindel, Partnerbetreuer der AfB betont am Rande der Übergabe, wie eingespielt die Zusammenarbeit im eng gesteckten Zeitfenster funktioniert habe. „Rund 4.000 IT-Geräte wie Bildschirme, Drucker und Server wurden der AfB überlassen. Unsere Aufgabe war es, die Geräte innerhalb von zwei Wochen abzubauen, sie zur nächsten AfB-Niederlassung nach Nürnberg zu transportieren und uns anschließend der Aufbereitung und Datenlöschung vorhandener Daten sowie der Wiederverwertung anzunehmen“, so Norbert Schindel.

„Korrekt“ konsumieren und wirtschaften

Dortmund (csr-news) > Mehr als eine Milliarde Euro gaben die Verbraucher hierzulande im letzten Jahr für fair gehandelte Produkte aus. Der Konsum wird zunehmend bewusster, und Konzepte wie Re- und Upcycling, Gemeinschaftskonsum und ethische Geldanlagen rücken immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Aber fair ist nicht gleich fair. Welche Siegel und Zertifizierungen sind wirklich glaubwürdig und stehen für ökologisch und sozial korrekte Produktionsbedingungen? Welche Vielfalt hat der Markt für öko-soziale Produkte zu bieten? Und was muss die Politik auf den Weg bringen, damit Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen, Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung entlang globaler Lieferketten vermieden werden? Antworten auf diese Fragen soll die kommende FAIR TRADE & FRIENDS liefern – vom Land NRW als „Deutschlands größte Messe zum Fairen Handel“ ausgezeichnet. Sie zeigt vom 28. bis 30. August 2015 in der Messe Westfalenhallen Dortmund den Markt für global verantwortliches Wirtschaften und die Zukunftstrends der Branche. Präsentiert werden Trendprodukte und -themen wie Fair-Fashion, Gemeinschaftskonsum, Re- und Upcycling sowie Ethisches Investment. Hier gibt es weitere Informationen.

10 Jahre Mehrwegzeichen

Bonn (csr-news) > Das Zeichen „Mehrweg – Für die Umwelt“ feiert am 30. August sein zehnjähriges Bestehen. Ende August 2005 wurde es in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und als eindeutiges Kennzeichen für umweltfreundliche Mehrwegflaschen eingeführt. Mittlerweile nutzen rund 140 Getränkehersteller, darunter Brauereien, Mineralbrunnen, Hersteller von Erfrischungsgetränken, Fruchtsaftkeltereien und Winzer, das Mehrwegzeichen auf ihren Etiketten. Insgesamt findet sich das Zeichen auf mehr als 500 Produkten, vom bundesweit bekannten Markenprodukt bis zur regionalen Getränkespezialität mit begrenztem Verbreitungsgebiet. Trägt eine Flasche das Mehrwegzeichen, können sich Verbraucher sicher sein, dass es sich um eine umweltfreundliche Mehrwegflasche handelt – ob aus Glas oder PET. Hintergrund für die Entstehung des Mehrwegzeichens war seinerzeit die Einführung des Pflichtpfandes auf Einwegflaschen zwei Jahre zuvor. Mit dem Pflichtpfand fiel das einfache Unterscheidungsmerkmal zwischen Mehrweg- und Einwegflaschen weg, denn zuvor wurde ein Pfand nur auf Mehrwegflaschen erhoben. Einwegflaschen werden seitdem oft mit dem Begriff Pfandflasche gekennzeichnet. Verbraucher setzen diesen Begriff mit Mehrwegflaschen gleich und werden so in die Irre geführt. Das ist bis heute, 12 Jahre nach Einführung des Pflichtpfandes, unverändert. Eine im Auftrag des Arbeitskreises Mehrweg von TNS Emnid durchgeführte repräsentative Studie vom November 2014 zeigt, dass jeder zweite Verbraucher auch heute Mehrweg- und Einwegflaschen nicht klar unterscheiden kann, weil er den Begriff Pfandflasche mit Mehrwegflasche gleich setzt. „Mit dem Mehrwegzeichen machen wir vor, wie eine klare und eindeutige Kennzeichnung von Mehrwegflaschen funktioniert“, erklärt Bernd Raebel, Geschäftsführer des Arbeitskreises Mehrweg. „Wir fordern die Politik auf, für eine klare und verbindliche Kennzeichnung aller Getränkeflaschen zu sorgen.“

Margarine-Sortiment von Edeka wird immer nachhaltiger

Hamburg (csr-news) > Edeka setzt in allen Margarine-Eigenmarkenartikeln nur noch nachhaltigeres Palmöl, Palmkernöl und Derivate ein, das entlang der gesamten Lieferkette getrennt nach RSPO-Segregated-Standard verarbeitet wurde. Wie das Unternehmen mitteilte, sind die Produkte seit August in vielen Edeka-Märkten erhältlich.

Neuer UBS Aktienindex bietet erstmals Zugang zu japanischen Unternehmen mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Frankfurt (csr-news) > Seit Donnerstag ist ein neuer Aktienindex-ETF des Emittenten UBS ETF Sicav über Xetra und die Börse Frankfurt handelbar. Mit dem UBS ETF – MSCI Japan Socially Responsible UCITS ETF können Anleger erstmals an der Wertentwicklung japanischer Unternehmen aus dem MSCI Japan Socially Responsible Index partizipieren. Der Index umfasst ausschließlich Unternehmen, die verglichen zu ihren Mitbewerbern ein besonders hohes Rating durch ETS in den Bereichen Umweltschutz, soziale Verantwortung und Unternehmensführung (Environment, Social & Governance) erhalten haben. Ausgeschlossen sind Unternehmen, deren Produkte einen negativen Einfluss auf gesellschaftliche oder ökologische Faktoren haben.

3. Bayerischen CSR-Tag

München (csr-news) > Am 15. September 2015 veranstaltet der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration den 3. Bayerischen CSR-Tag. In diesem Jahr steht die bayernweite Netzwerkveranstaltung unter dem Motto „Wachstumsmotor CSR – Weshalb die Zukunft der Wirtschaft Nachhaltigkeit heißt“. Hier gibt es weitere Informationen.