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US-Marine verpflichtet sich zum Schutz von Walen und Delfinen

Zum Schutz von Walen und Delfinen schränkt die US-Marine ihren Einsatz von Sonargeräten und Sprengstoff vor den Küsten von Kalifornien und Hawaii künftig ein. Ein Bundesgericht in Hawaii besiegelte am Montag eine entsprechende Einigung zwischen der Marine und Umweltschützern.

Los Angeles (afp) > Zum Schutz von Walen und Delfinen schränkt die US-Marine ihren Einsatz von Sonargeräten und Sprengstoff vor den Küsten von Kalifornien und Hawaii künftig ein. Ein Bundesgericht in Hawaii besiegelte am Montag eine entsprechende Einigung zwischen der Marine und Umweltschützern. „Über Jahre hat die Navy gesagt, es sei unmöglich, sich von biologisch wichtigen Gebieten für Meeressäuger fernzuhalten“, sagte David Henkin von der Nichtregierungsorganisation Earthjustice. „Jetzt haben sie eingeräumt, dass sie das sehr wohl können.“

Umweltgruppen hatten vor einigen Jahren zwei Klagen gegen die Marine eingereicht, um einen besseren Schutz von Walen und Delfinen zu erreichen. Sie vertreten die Position, dass die Meeressäuger unter den Manövern und Munitionstests der Streitkräfte vor Kalifornien und Hawaii leiden. So würden Explosionen und Sonargeräte das Hörvermögen der Tiere beschädigen. „Wenn ein Wal oder ein Delfin nicht hören kann, kann er nicht überleben“, sagte Henkin.