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Siemens will bis 2030 klimaneutral sein

Siemens strebt als erster großer Industriekonzern weltweit bis zum Jahr 2030 eine neutrale CO2-Bilanz an. Ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg soll bereits bis zum Jahr 2020 erreicht sein. Dann sollen, so heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, die derzeit rund 2,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen, bereits halbiert sein.

Berlin (csr-news) > Siemens strebt als erster großer Industriekonzern weltweit bis zum Jahr 2030 eine neutrale CO2-Bilanz an. Ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg soll bereits bis zum Jahr 2020 erreicht sein. Dann sollen, so heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, die derzeit rund 2,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen, bereits halbiert sein. Um das Ziel zu erreichen investiert Siemens in den nächsten drei Jahren 100 Millionen Euro in die Verbesserung der Energiebilanz von firmeneigenen Produktionsstätten und Gebäuden. „Die Reduktion unseres CO2-Ausstoßes ist nicht einfach nur Ausdruck unseres Verantwortungsbewusstseins, sondern auch ein gutes Geschäft“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Denn, so teilt das Unternehmen mit, durch die Maßnahmen sollen die Energiekosten um rund 20 Millionen Euro pro Jahr reduziert werden.

Daneben setzt Siemens drei weitere Hebel ein, um seinen CO2-Ausstoß auf lange Sicht zu verringern: Der verstärkte Einsatz von dezentralen Energiesystemen in den eigenen Produktionsstätten und Bürogebäuden optimiert die Energiekosten. Im weltweiten Fuhrpark setzt Siemens systematisch auf schadstoffarme Fahrzeuge und Konzepte für E-Mobilität. Den eigenen Strom will das Unternehmen künftig vermehrt aus CO2-armen beziehungsweise -freien Energiequellen, wie Gas und Wind beziehen und somit einen sauberen Energiemix erzielen.

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Siemens startet mit dem Programm zur Reduzierung der CO2- Emissionen bereits im kommenden Geschäftsjahr: Rund 40 Millionen Euro werden an 15 verschiedenen Produktionsstandorten weltweit zur Verbesserung der Energieeffizienz investiert. Ein wichtiger Schritt dabei ist der Umzug in die neue Unternehmenszentrale in München. Das Gebäude soll den höchsten Standard für umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen erfüllen.

Die Technologien rund um die Themen Energieeffizienz und CO2-Reduktion sind im Siemens Umweltportfolio gebündelt. Im Geschäftsjahr 2014 generierte das Umweltportfolio 33 Milliarden Umsatz. Dies entspricht 46 Prozent des Gesamtumsatzes von Siemens. Mithilfe von Siemens-Lösungen gelang es den Kunden des Unternehmens, ihre CO2-Emissionen um 428 Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren. Dies entspricht der Hälfte der gesamten Kohlendioxid-Emissionen von Deutschland.