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FAZ: Fifa-Sponsoren fordern Blatters Rücktritt

Wie Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, hätten die Sponsoren des Weltfußballverbands Fifa ihre Zurückhaltung aufgegeben und würden unverblümt den Rücktritt Blatters fordern.

New York/München (csr-news) > Die Sponsoren des Weltfußballverbands Fifa begehren auf. Lange haben sie sich in Zurückhaltung geübt, doch nachdem Fifa-Präsident Joseph Blatter in der vergangenen Woche zum Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen wurde, hat sich das Blatt gewendet. Wie Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, hätten sie nun ihre Zurückhaltung aufgegeben und würden unverblümt den Rücktritt Blatters fordern.

„Der Getränkekonzern Coca-Cola, die Imbisskette McDonald’s, das Kreditkartenunternehmen Visa und der Bierproduzent Anheuser Busch Inbev haben den Vorstoß koordiniert, denn ihre jeweiligen Stellungnahmen kamen kurz hintereinander und ähnelten sich im Wortlaut“, heißt es in dem FAZ-Artikel. Zwar sei der deutsche Sportartikelhersteller Adidas nicht in dieser Runde zu finden, doch auch der Adidas-Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer hätte vor wenigen Tagen einen Neuanfang bei der Fifa gefordert, schreibt das Blatt, hätte dabei aber nicht explizit einen Rückstritt von Blatter gefordert. Ganz anders die amerikanischen Sponsoren. So zitiert die FAZ den Getränkehersteller Coca Cola: „An jedem Tag, der vergeht, wird das Ansehen und die Reputation der Fifa weiter beschädigt“, oder die Brauerei Anheuser Busch mit den Worten: „Wir glauben, seine fortgesetzte Anwesenheit ist ein Hindernis für den Reformprozess“. Allerdings, so schreibt die Zeitung, auch wenn die Worte der Sponsoren deutlich waren, mit einer Aufkündigung der Partnerschaft hätten sie nicht gedroht. Doch Blatter selbst scheint sich bislang nicht vom Druck der Sponsoren beeindrucken zu lassen. Die FAZ schreibt: „Kaum hatte Coca-Cola als erstes der Unternehmen seine Stellungnahme herausgegeben, ließ der Fifa-Präsident über seinen Anwalt mitteilen, er stimme mit der Position des Getränkekonzerns „respektvoll“ nicht überein“.