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Umweltgerechtigkeit in der Stadt – Leitfaden für Zivilgesellschaft und Kommunen

Jedem Menschen möglichst gesunde Lebensbedingungen zu ermöglichen, ist das Ziel von Umweltgerechtigkeit. Wie sich Zivilgesellschaft und Kommunen dafür engagieren können, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in dem Handlungsleitfaden zusammengefasst.

Radolfzell/Berlin (csr-news) > Grüne Flächen zum Erholen oder saubere Luft sind ökologische Güter, die nicht jedem in gleichem Maße zur Verfügung stehen. Besonders in Stadtteilen, in denen viele Menschen über weniger Einkommen verfügen, herrschen häufig schlechtere Umweltbedingungen vor. Jedem Menschen möglichst gesunde Lebensbedingungen zu ermöglichen, ist das Ziel von Umweltgerechtigkeit. Wie sich Zivilgesellschaft und Kommunen in Städten und Quartieren dafür engagieren können, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in dem Handlungsleitfaden „Lebenswerte Stadtquartiere durch Umweltgerechtigkeit“ zusammengefasst. „Soziale und ökologische Gerechtigkeit sind zwei Seiten ein und derselben Medaille und es ist wichtig ist, die jeweils andere Dimension zu beachten. Der Nutzen sollte allen gesellschaftlichen Gruppen zu Gute kommen“, erläutert Harald Kächele, Bundesvorsitzender der DUH.

Die Broschüre nimmt die Herausforderungen in den Blick, denen Kommunen und die Gesellschaft beim Thema Umweltgerechtigkeit gegenüberstehen. Außerdem werden gelungene Beispiele und Empfehlungen vorgestellt. Als Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Handeln werden „Beteiligung, Kooperation und äußere Rahmenbedingungen“ identifiziert. Der Leitfaden geht dabei auf die vier zentralen Bereiche „Stadtentwicklung, Grün im Stadtquartier, Energiegerechtigkeit sowie Verkehr und Lärm“ ein.

Hier geht es zum Download der Broschüre. Gedruckte Exemplare können bei Verena Gal, Projektmanagerin der DUH bestellt werden.