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Obama verpflichtet weitere US-Konzerne für Kampf gegen Klimawandel

US-Präsident Barack Obama hat weitere Großunternehmen für den Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet. Obama empfing am Montag im Weißen Haus einige Chefs der nun insgesamt 81 US-Unternehmen, die konkrete Zusagen für den Umwelt- und Klimaschutz gemacht haben.

Washington (afp) > US-Präsident Barack Obama hat weitere Großunternehmen für den Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet. Obama empfing am Montag im Weißen Haus einige Chefs der nun insgesamt 81 US-Unternehmen, die konkrete Zusagen für den Umwelt- und Klimaschutz gemacht haben. Neu auf der Liste stehen unter anderem der Computerchip-Hersteller Intel, der Pharmazie- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson und der Schokoladenfabrikant Hershey.

Bereits im Juli hatten sich US-Konzerne wie Apple, Coca Cola und General Motors der Initiative angeschlossen, mit der Obama die Wirtschaft in die Vorbereitung der Weltklimakonferenz im Dezember einbindet. Bei dem Gipfel in Paris soll ein globales Klimaschutzabkommen verabschiedet werden, um die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Dazu sollen alle Staaten freiwillige Ziele zur Minderung des CO2-Ausstoßes zunächst bis 2030 festlegen.  „Die Wahrnehmung ist, dass Umweltthemen etwas für Ökos und nicht für kühl kalkulierende Wirtschaftsleute sind“, sagte Obama. Fragen des Klimawandels und der Energieeffizienz stünden aber nicht im Widerspruch zu Unternehmensinteressen, sondern könnten sich im Gegenteil positiv auf die Gewinne auswirken.

Die beteiligten Unternehmen sind nach Angaben des Weißen Hauses in allen 50 Bundesstaaten aktiv und beschäftigen zusammen mehr als neun Millionen Menschen. Jedes Unternehmen setzt sich bei der Initiative eigene Ziele etwa bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen, bei der Senkung des Wasserverbrauchs oder beim Umstieg auf erneuerbare Energien.