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Unilever – Produzieren ohne Abfall

Ein Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie des Verbrauchsgüterherstellers Unilever ist es, keine Deponieabfälle zu erzeugen. Wie das Unternehmen nun mitteilte, scheint das Ziel erreicht und es werden, nach eigenen Angaben wahrscheinlich als erstes Unternehmen dieser Größe, an allen europäischen Standorten keine Deponieabfälle verursacht.

Hamburg (csr-news) > Ein Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie des Verbrauchsgüterherstellers Unilever ist es, keine Deponieabfälle zu erzeugen. Wie das Unternehmen nun mitteilte, scheint das Ziel erreicht und es werden, nach eigenen Angaben wahrscheinlich als erstes Unternehmen dieser Größe, an allen europäischen Standorten keine Deponieabfälle verursacht. Bereits vor neun Monaten hatte Unilever bekannt gegeben, dass sämtliche der weltweit 242 Fabriken keine Deponieabfälle erzeugen. Zusätzlich zu den Fabriken haben jetzt auch alle weiteren 63 europäischen Standorte, wie Logistik- und Distributionszentren oder Bürogebäude, das Null-Deponieabfall-Ziel erreicht. Ausgenommen seien lediglich Gefahrstoffe die gesondert entsorgt werden müssen, aber nur in geringsten Mengen anfallen. Bis Jahresende strebt Unilever nun an, weltweit ein “Zero-Waste”-Unternehmen zu sein. Das bedeutet, dass sämtlicher an den unterschiedlichen Standorten entstehender Abfall zum Beispiel einer Wiederverwertung zugeführt oder zur Energieerzeugung genutzt wird. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen daran, Abfall über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu vermeiden. “Das Null-Deponieabfall-Ziel ist für uns ein wichtiger Baustein unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie. In Europa haben wir jetzt gezeigt, wie ein solch ambitioniertes Ziel zu erreichen ist und hoffen auf Nachahmer in der gesamten Industrie. Geschafft haben wir das, indem wir uns mit anderen Unternehmen sowie Experten zusammengetan und unsere Mitarbeiter für dieses Ziel begeistert haben. Denn für uns steht fest: Nur gemeinsam wird es uns gelingen, weltweit und in großem Stil Abfall zu vermeiden”, sagt Unilevers Chief Supply Chain Officer, Pier Luigi Sigismondi.