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Nachhaltigkeit? Irgendwas mit Umwelt!

Durch die inflationäre Nutzung des Begriffs Nachhaltigkeit, ist dieser auch in weiten Teilen der Bevölkerung bekannt. In einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gaben 85 Prozent der 1.000 befragten Verbraucher an, Nachhaltigkeit sei ein Begriff dem sie schon einmal begegnet sind. Rund 38 Prozent gaben an, den Terminus sicher zu kennen. „Offensichtlich haben die Info- und Aufklärungskampagnen zu einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung geführt“, so die Marktforscher. Mit einem Wert von 85 Prozent hat die Bekanntheit des Begriffs offenbar ihren Höhepunkt erreicht. Denn, nachdem die Bekanntheit in den vergangenen Umfragen 2012 bis 2014 immer weiter anstieg, stagniert sie nun.

Nürnberg (csr-news) > Durch die inflationäre Nutzung des Begriffs Nachhaltigkeit, ist dieser auch in weiten Teilen der Bevölkerung bekannt. In einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gaben 85 Prozent der 1.000 befragten Verbraucher an, Nachhaltigkeit sei ein Begriff dem sie schon einmal begegnet sind. Rund 38 Prozent gaben an, den Terminus sicher zu kennen. „Offensichtlich haben die Info- und Aufklärungskampagnen zu einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung geführt“, so die Marktforscher. Mit einem Wert von 85 Prozent hat die Bekanntheit des Begriffs offenbar ihren Höhepunkt erreicht. Denn, nachdem die Bekanntheit in den vergangenen Umfragen 2012 bis 2014 immer weiter anstieg, stagniert sie nun. Das gilt sowohl für die Gruppe derer, die den Begriff schon einmal gehört haben, als auch für die, denen der Nachhaltigkeit definitiv etwas sagt.

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Dabei gibt es keine regionalen Unterschiede, und auch die in den vergangenen Studien noch vorhandenen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland haben sich aufgelöst. „Auch das Bekanntheitsgefälle zwischen Männern und Frauen ist nahezu verschwunden, wenngleich „Mann“ sich in puncto Wissen nach wie vor etwas sicherer gibt als „Frau“. 40 Prozent der Männer kennen Nachhaltigkeit ganz sicher, bei den Frauen sagen 37 Prozent von sich, den Terminus sicher zu kennen“, schreiben die Marktforscher. Unterschiede zeigen sich allerdings, wie auch in den Vorjahren, in den verschiedenen Altersgruppen. So steigt der Bekanntheitsgrad zunächst mit dem Alter etwas an, um dann wieder zu sinken. Wie schon in den Vorjahren ist die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen – die „Kinder der Umweltbewegung“ – am besten mit dem Begriff Nachhaltigkeit vertraut. Am wenigsten kann die Generation 65 plus etwas mit Nachhaltigkeit anfangen. Doch immerhin 78 Prozent sind auch hier schon einmal damit in Berührung gekommen. Die jüngste Altersgruppe der 14- bis 34-Jährigen bewegt sich mit 85 Prozent Kennern im Mittelfeld.

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Wenig Veränderung auch bei der Frage, was die Kenner denn mit dem Begriff Nachhaltigkeit verbinden. Am stärksten wird mit dem Begriff umweltbewusstem Handeln und Wirtschaften assoziiert. 18 Prozent denken bei Nachhaltigkeit an die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und 14 Prozent eher an eine lange Lebensdauer von Produkten. Etwa jeder zehnte Kenner bringt den Begriff mit Recycling und dem Sparen von Ressourcen in Verbindung.

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„Dass umweltbewusstes Handeln so klar die Hitliste der Nachhaltigkeits-Assoziationen dominiert, war nicht von Anfang an so“, schreiben die Marktforscher. Im Jahr 2012 rangierte dieses Thema nur auf Rang vier. Am häufigsten verbanden die Kenner den Begriff damals mit der Idee der Dauerhaftigkeit, heute sind es nur noch 14 Prozent. Auch der schonende Umgang mit Ressourcen oder Energie sparen fällt den Kennern heute seltener ein, wenn sie nach ihren Gedanken zur Nachhaltigkeit gefragt werden. „Alles in allem hat sich das Verständnis von Nachhaltigkeit in der Bevölkerung offenbar in Richtung Umweltbewusstsein entwickelt“. So das GfK-Fazit.

 

 

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