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IKEA startet in Kaarst Pilotprojekt für nachhaltige Einrichtungshäuser

„More Sustainable Store“ heißt der Projekttitel mit dem IKEA am Standort Kaarst ein Pilothause für Umwelt und Nachhaltigkeit realisieren will. Das neue Umwelt-Vorzeigehaus soll das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten widerspiegeln.

Hofheim-Wallau (csr-news) > „More Sustainable Store“ heißt der Projekttitel mit dem IKEA am Standort Kaarst ein Pilothause für Umwelt und Nachhaltigkeit realisieren will. Das neue Umwelt-Vorzeigehaus soll das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten widerspiegeln – angefangen beim Einsatz umweltschonender Techniken und einem außergewöhnlichen Architektur-Konzept bis hin zu regionalen Dienstleistern und lokalen Kooperationen. Dafür investiert die Möbelkette 100 Millionen Euro in den neuen Standort. „Wir freuen uns, dass wir unser neues Nachhaltigkeitskonzept in Kaarst umsetzen dürfen“, sagt Johannes Ferber, IKEAs Expansionschef. „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren an der Verwirklichung eines Neubaus unseres mittlerweile kleinsten Einrichtungshauses in Deutschland und sind stolz darauf, mit dem More Sustainaible Store der Stadt und unseren Besuchern etwas bislang Einzigartiges zu bieten.“ Mit dem neuen Konzept will IKEA den Menschen als Kunde aber auch als Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen. Aber auch der Dialog mit den Anwohnern ist dem Unternehmen wichtig, deshalb wurde ein Bürgerforum eingerichtet, in dem interessierte Bürger sich informieren können aber auch Fragen stellen können.

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Das geplante Testhaus „More Sustainable Store“ in Kaarst.

Der „More Sustainable Store“ ist ein Testhaus, dass das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachtet und in allen Bereichen optimiert werden soll. „Wie in einer Art Baukastenprinzip können dann einzelne Elemente auf neue IKEA Einrichtungshäuser übertragen werden, also über die Grenzen von Kaarst und Deutschland hinaus“, ist Ulf Wenzig, Nachhaltigkeitsmanager von IKEA Deutschland überzeugt. Eingebettet ist das neue Konzept in die weltweite IKEA Nachhaltigkeitsstrategie (PEOPLE AND PLANET POSITIVE). Ein Ziel der Strategie ist es, bis 2020 energieunabhängig werden. „Das heißt: Wir wollen so viel erneuerbare Energie erzeugen, wie wir in allen Einrichtungshäusern und Gebäuden verbrauchen. Bereits heute versorgen wir unsere Einrichtungshäuser zu über 70 Prozent mit regenerativen Energien“, so Ulf Wenzig. Aber es geht nicht nur um Energie. So soll das neue Einrichtungshaus auch mit einem kulturellen, sportlichen Angebot zur Begegnungsstätte werden. Wichtig ist dem Unternehmen auch eine perfekte Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu erarbeitet IKEA mit dem Fraunhofer Institut ein Konzept. Auch E-Mobilität soll eine große Rolle spielen, beispielsweise in dem Schnellade-Stationen für Elektroautos und E-Bikes angeboten werden. So soll IKEA Kaarst eines der energieeffizientesten IKEA Einrichtungshäuser weltweit werden. Der Baustart ist für Anfang nächsten Jahres, die Eröffnung für Sommer 2017 geplant.

 

 

 

 

 

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