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Französische Regierung hält trotz Anschlägen an Klimakonferenz fest

Trotz der blutigen Anschläge in Paris hält Frankreichs Regierung an der Ausrichtung des in zwei Wochen beginnenden Klimagipfels in der französischen Hauptstadt fest. Die UN-Klimakonferenz werde „mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen stattfinden“, teilte das französische Außenministerium am Samstag in Paris mit.

Paris (afp) > Trotz der blutigen Anschläge in Paris hält Frankreichs Regierung an der Ausrichtung des in zwei Wochen beginnenden Klimagipfels in der französischen Hauptstadt fest. Die UN-Klimakonferenz werde „mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen stattfinden“, teilte das französische Außenministerium am Samstag in Paris mit. Außenminister Laurent Fabius erklärte, die am 30. November beginnende Konferenz sei im Kampf gegen die Erderwärmung „absolut unerlässlich“. Die US-Regierung teilte mit, US-Präsident Barack Obama werde wie geplant an dem Gipfel teilnehmen.

Acht schwerbewaffnete Angreifer hatten am Freitagabend bei Anschlägen an sechs verschiedenen Orten in Paris 128 Menschen getötet. Sieben der Attentäter starben, als sie ihre Sprengstoffgürtel detonierten, der achte wurde von der Polizei erschossen. Am Samstag bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu dem blutigsten Anschlag in der Geschichte Frankreichs.

Die Angriffe im Herzen von Paris und am Stade de France, in dem am Freitagabend die Fußball-Nationalmannschaften von Deutschland und Frankreich spielten, warfen Fragen nach der Sicherheit in der französischen Hauptstadt auf – auch mit Blick auf die Klimakonferenz. Zum Auftakt des Treffens werden Ende November zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet, unter ihnen US-Präsident Barack Obama. Seit dem Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ im Januar gilt im Großraum Paris bereits die höchste Terrorwarnstufe.

 

 

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