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Green Skin Pilotprojekt – Daimler testet begrünten Smart

Wer in den nächsten Wochen im Stuttgarter Raum einen Smart sieht, der auf Dach, Front, Heck eine Rasenfläche aufweist, der sieht nicht ein Auto da langsam von Mutter Erde vereinnahmt wird, sondern ein Fahrzeug aus einem Projekt der Daimler Tochter moovel lab. „Green Skin“ heißt das Pilotprojekt, in dem die technische Machbarkeit der Begrünung eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung der Beibehaltung der Formensprache erprobt wird.

Stuttgart (csr-news) > Wer in den nächsten Wochen im Stuttgarter Raum einen Smart sieht, der auf Dach, Front, Heck eine Rasenfläche aufweist, der sieht nicht ein Auto das langsam von Mutter Erde vereinnahmt wird, sondern ein Fahrzeug aus einem Projekt der Daimler Tochter moovel lab. „Green Skin“ heißt das Pilotprojekt, in dem die technische Machbarkeit der Begrünung eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung der Beibehaltung der Formensprache erprobt wird. Zudem sollen mit dem „Green Skin“ Prototypen Wirkung und Akzeptanz in der Öffentlichkeit getestet und eine Diskussion angeregt werden. „Weltweit ist ein Trend hin zur Begrünung von Fassaden zu beobachten. Mit dem Green Skin Pilotprojekt wollen wir die technische Machbarkeit der Begrünung eines Fahrzeugs testen sowie die Akzeptanz möglicher Kunden“, so Michael Kuhn, Leiter Kommunikation moovel.

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„Green Skin“, das Pilotprojekt der Daimler Tochter moovel lab

Dafür wurde ein Smart mit Sukkulenten aus der Sedum-Familie begrünt. Sedum-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener Halbsträucher, die mehr oder weniger stark wasserhaltig sind und sich dadurch an extreme Bedingungen anpassen können. Mit dem begrünten Smart wollen die Ingenieure erforschen, wie beispielsweise durch die Bepflanzung Feinstaub gebunden wird und sich in der Folge die Luftqualität verbessert. Auf dem ausgewählten Smart fortwo können 5 Quadratmeter Fläche gegrünt werden und somit rund 7 Kilogramm CO2 pro Jahr gebunden werden kann. Mit dem Projekt soll aber auch veranschaulicht werden, wie das Stadtbild durch Begrünung von noch ungenutztem Flächenpotential verschönert werden kann. Das moovel lab ist ein interdisziplinäres Team, dessen primäres Forschungsinteresse „Bewegungsabläufe“ und Verkehrsströme im urbanen Raum sind. Hier geht es zur Website mit weiteren Informationen.

 

 

 

 

 

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