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Geschäftsmodelle für die Next Economy ausgezeichnet

Im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages wurden in der vergangenen Woche die Sieger des Next Economy Awards (NEA) ausgezeichnet. 13 nominierte Startups traten mit ihren Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen in einem Live-Pitch an, von denen die Jury dann die Finalisten auswählte. Insgesamt haben 175 junge Unternehmen an der Ausschreibung teilgenommen.

Düsseldorf (csr-news) > Im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages wurden in der vergangenen Woche die Sieger des Next Economy Awards (NEA) ausgezeichnet. 13 nominierte Startups traten mit ihren Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen in einem Live-Pitch an, von denen die Jury dann die Finalisten auswählte. Insgesamt haben 175 junge Unternehmen an der Ausschreibung teilgenommen.

„Mit dem Next Economy Award geben wir “grünen Gründern” Rückenwind und uns allen Impulse für bisher Ungedachtes oder neu Gedachtes,” sagt Initiator Stefan Schulze-Hausmann. Juryvorsitzender Prof. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, zog nach dem Live-Pitch als Fazit: „Neugier und Engagement für Nachhaltigkeit haben die Jury sehr beeindruckt. Man sieht, Nachhaltigkeit lebt vom Veränderungswillen und der Kompetenz, das auch zu tun. Alle Ideen der jungen Unternehmen haben das Potenzial, vervielfältigt und vergrößert zu werden. Und sie hätten es verdient.“

In der Kategorie „Food“ überzeugte Apisystems mit einer „Bienensauna“, die Schädlingen durch Wärme im Bienenstock zu Leibe rückt. Das Münchener Startup setzt eine für die Tiere und die Umwelt unbedenkliche Behandlungsmethode ein und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und der Ernährungssicherung. Sieger in der Kategorie „Renewables“ ist der Anbieter von Kleinstwasserkraftwerken Aquakin. Das junge Unternehmen aus Fürth möchte mit eigens entwickelten Mini-Kraftwerken jedem Menschen die nachhaltige Erzeugung regenerativer Energie ermöglichen. In der Kategorie „Resources“ hat das auf umweltfreundliche Produktionsprozesse für die chemisch-pharmazeutische Industrie spezialisierte Unternehmen DexLeChem überzeugt. Das Berliner Startup treibt mit einem eigens patentierten Verfahren die „grüne Chemiewende“ voran. Den NEA in der Kategorie „Digitality“ erhält das Startup Design for Circularity, das online verfolgbare Textilkreisläufe für Modelabels schafft. Gründerin Ina Budde hat ein System für einen geschlossenen Materialkreislauf entwickelt und möchte der Modeindustrie zu einer zirkulären, nachhaltigen Zukunft verhelfen. Den Honorary Award verlieh die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis an Viva con Agua-Gründer Benjamin Adrion.