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Milliardenschwere Initiativen für klimafreundlichere Technologien

Die Klimakonferenz in Paris soll milliardenschweren Initiativen für Investitionen in umweltfreundliche Technologien Auftrieb geben. So brachten beispielsweise US-Präsident Barack Obama und sein französischer Kollege François Hollande mit Microsoft-Mitbegründer Bill Gates die “Mission Innovation” auf den Weg.

Paris (afp) > Die Klimakonferenz in Paris soll milliardenschweren Initiativen für Investitionen in umweltfreundliche Technologien Auftrieb geben. So brachten beispielsweise US-Präsident Barack Obama und sein französischer Kollege François Hollande mit Microsoft-Mitbegründer Bill Gates die “Mission Innovation” auf den Weg. In dieser Initiative verpflichten sich 20 Länder, ihre Investitionen in die Entwicklung sauberer Technologien in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln – darunter Saudi-Arabien, Indien, China, Indonesien und Brasilien. Das Weiße Haus erklärte, “Mission Innovation” stelle sich der Dringlichkeit des Klimawandels. Das Problem werde so international angegangen.

Gates brachte zudem eine weitere Initiative auf den Weg, der sich 28 namhafte Investoren aus der Privatwirtschaft angeschlossen haben. Der Suche nach neuen grünen Technologien haben sich damit auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Virgin-Gründer Richard Branson und der griechische Investor George Soros verschrieben. Darüber hinaus startete auch die Weltbank eine 500-Millionen-Dollar-Initiative (472 Millionen Euro), um Entwicklungsländern zu helfen, den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen zu senken.

Bei der zweiwöchigen Klimakonferenz in Paris soll ein international verbindliches Klimaschutzabkommen beschlossen werden. Ziel ist eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad Celsius.