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Bundesregierung will klimaneutral reisen

Vermeiden oder kompensieren gilt jetzt auch für Dienstreisen der Bundesregierung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) beim Umweltbundesamt beauftragt, für diese Kompensation Emissionsgutschriften aus neuen und hochwertigen Klimaschutzprojekten anzukaufen.

Berlin (csr-news) > Vermeiden oder kompensieren gilt jetzt auch für Dienstreisen der Bundesregierung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) beim Umweltbundesamt beauftragt, für diese Kompensation Emissionsgutschriften aus neuen und hochwertigen Klimaschutzprojekten anzukaufen. Dafür stünden im aktuellen Haushalt zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Hendricks: „Wir verfolgen bei den Dienstreisen zwei Ansätze. Einerseits reduzieren wir die Dienstreisen, zum Beispiel durch Video- oder Telefonkonferenzen. Andererseits kompensieren wir die Treibhausgasemissionen, die durch unvermeidliche Dienstreisen entstehen. Kompensiert werden die Dienstreisen von insgesamt 17 Behörden und Ministerien sowie 58 nachgeordneten oberen Behörden und zwar rückwirkend zum Beginn der Legislaturperiode. Die Bundesregierung will damit ein Zeichen setzen und andere Institutionen und Unternehmen ermutigen, ihre Emissionen zu auszugleichen.

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