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Kleine Fortschritte im weltweiten Kampf gegen die Korruption

Im weltweiten Kampf gegen Korruption hat es nach Angaben von Transparency International im vergangenen Jahr einige Fortschritte gegeben. Zwar sei Korruption noch immer weit verbreitet, erklärte die Organisation bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes. Doch gebe es mehr Länder, in denen sich die Lage verbessert habe, als Staaten, in denen es schlechter geworden sei.

Berlin (afp) > Im weltweiten Kampf gegen Korruption hat es nach Angaben von Transparency International im vergangenen Jahr einige Fortschritte gegeben. Zwar sei Korruption noch immer weit verbreitet, erklärte die Organisation bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes. Doch gebe es mehr Länder, in denen sich die Lage verbessert habe, als Staaten, in denen es schlechter geworden sei.

Der von Transparency vorgelegte Corruption Perceptions Index (CPI) reicht von null bis 100, wobei 100 für den niedrigsten Korruptionsgrad im öffentlichen Sektor steht. Zum am wenigsten korrupten Land erklärte Transparency zum zweiten Mal in Folge Dänemark mit 91 Punkten. Es folgen mit Finnland und Schweden zwei weitere skandinavische Länder.

Deutschland landet mit 81 Punkten auf Platz zehn. Damit erhielt die Bundesrepublik zwei Punkte mehr als noch 2014 – und verbesserte sich um zwei Plätze. Die USA erhielten ebenso wie Österreich 76 Punkte und erreichten damit den 16. Platz.

Am korruptesten unter den 168 untersuchten Staaten wird die Lage in Nordkorea und Somalia gesehen. Beide erhielten jeweils nur acht Punkte. Insgesamt blieben rund zwei Drittel der 168 Länder unter 50 Punkte.

Der CPI listet die untersuchten Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Er stützt sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen von unabhängigen Institutionen.