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Starbucks und Costa wollen Zucker in Heißgetränken verringern

Nach Kritik einer britischen Anti-Zucker-Vereinigung wollen die Kaffeehausketten Starbucks und Costa den Zuckergehalt ihrer Heißgetränke reduzieren. Starbucks habe sich dazu verpflichtet, bis Ende 2020 den Zusatz von Zucker in seinen süßesten Getränken um 25 Prozent zu senken.

London (afp) > Nach Kritik einer britischen Anti-Zucker-Vereinigung wollen die Kaffeehausketten Starbucks und Costa den Zuckergehalt ihrer Heißgetränke reduzieren. Starbucks habe sich dazu verpflichtet, bis Ende 2020 den Zusatz von Zucker in seinen süßesten Getränken um 25 Prozent zu senken, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwochabend. Sie verwies zugleich auf die „große Auswahl an leichteren Produkten“ in den Starbucks-Filialen.

Der Konkurrent Costa versicherte, bereits „wichtige Maßnahmen“ ergriffen zu haben, um den Zuckergehalt zu senken. Das Unternehmen arbeite stetig daran, die „Ausgewogenheit“ der Produkte zu verbessern.

Die Expertengruppe „Action on Sugar“ hatte zuvor „gefährliche“ Zuckerkonzentrationen in fast allen 131 Getränken verschiedener Anbieter moniert, die von ihr genauer unter die Lupe genommen wurden. In einem großen Becher eines heißen Fruchtgetränks mit Gewürzen von Starbucks wurde dabei beispielsweise ein Zuckergehalt gemessen, der 25 Teelöffeln entspricht.

Dies sei ein weiteres Beispiel für die „skandalöse Menge“ an zugesetztem Zucker in Lebensmitteln, kritisierte „Action on Sugar“. Dass Fettleibigkeit in Europa immer weiter zunehme, sei deshalb „nicht erstaunlich“. Die Vereinigung forderte die Kaffeehausketten auf, den Zuckergehalt „sofort“ zu senken. Zudem sollte auf den Verkauf von XXL-Bechern verzichtet und die Kennzeichnung der Produkte verbessert werden.

 

 

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