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Stärken und Ressourcen bündeln – BMW Stiftungen schließen sich zusammen

Die beiden Unternehmensstiftungen der BMW Group, Eberhard von Kuenheim Stiftung und BMW Stiftung Herbert Quandt schließen sich zusammen. Wie beide Stiftungen mitteilten, sollen auf diesem Wege Stärken und Ressourcen gebündelt werden.

München/Berlin (csr-news) > Die beiden Unternehmensstiftungen der BMW Group, Eberhard von Kuenheim Stiftung und BMW Stiftung Herbert Quandt schließen sich zusammen. Wie beide Stiftungen mitteilten, sollen auf diesem Wege Stärken und Ressourcen gebündelt werden. Zukünftig treten sie gemeinsam unter dem Namen BMW Stiftung Herbert Quandt auf. Zu ihrem 100jährigen Unternehmensjubiläum stärkt die BMW Group ihr gesellschaftliches Engagement und verdoppelt das Vermögen der Stiftung von 50 auf 100 Millionen Euro.

Die Stiftung soll außerdem jährliche Spenden für ihre Arbeit erhalten – im Jahr 2016 fünf Millionen Euro. Auch die Hauptanteilseigner der BMW Group, Stefan Quandt und Susanne Klatten, unterstützen die Stiftung mit weiteren 30 Millionen Euro. Diese Mittel sollen über einen Zeitraum von zehn Jahren vor allem in innovative Projekte der Stiftungsarbeit fließen. „Es ist eine zukunftsweisende und stiftungspolitisch kluge Entscheidung, einerseits die Kapitalausstattung der BMW Stiftung Herbert Quandt zu verbessern und ihr andererseits Mittel zum Verbrauch zur Verfügung zu stellen. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ist so sichergestellt, dass die Stiftung ihre Arbeit sowohl national als auch global fortsetzen und ausbauen kann“, so der Vorsitzende des Kuratoriums, Professor Joachim Milberg. Die Stiftung wird einen Eberhard von Kuenheim Fonds entwickeln und damit das Feld der wirkungsorientierten Vermögensanlage und des Impact Investing ausbauen – ein Thema, in dem sich beide Stiftungen engagieren. Mit dem Fonds soll zudem die Grundidee von Eberhard von Kuenheim, die Förderung des freien Unternehmertums, neu interpretiert.