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Neue Rahmenvereinbarung stärkt „Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit“

Die „Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit“ arbeitet auf der Grundlage einer neuen Rahmenvereinbarung. Darauf haben sich das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände geeinigt.

Hannover (csr-news) > Die „Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit“ arbeitet auf der Grundlage einer neuen Rahmenvereinbarung. Darauf haben sich das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, der Deutsche Gewerkschaftsbund Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt (DGB), die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN), die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN) und der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) verständigt.

Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie der niedersächsischen Landesregierung

Die Aufgabenstellung der Allianz ist es zu zeigen, wie Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz einhergehen mit der Wahrung der sozialen Gerechtigkeit und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Wirtschaft. „Produkte und Produktionsverfahren, die ressourcen- und energieeffizient gestaltet werden, leisten einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz in Niedersachsen. Sie helfen auch den Unternehmen, ihre Kosten signifikant zu senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern,“ so Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz. „Die Allianz ist daher ein wesentlicher Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie der niedersächsischen Landesregierung, die vom Umweltministerium derzeit erarbeitet und im Herbst dieses Jahres dem Kabinett vorgelegt wird.“

Mit der Vereinbarung verpflichten sich die Partner, ab dem 1. April 2016 durch gemeinsame Maßnahmen in den Bereichen Energie-, Klima- und Ressourcenschutz darauf hinzuwirken, dass sich Nachhaltigkeit im umfassenden Sinne in den niedersächsischen Unternehmen und Betrieben etabliert. Dazu gehören zum Beispiel Impulsberatungen zur Ressourceneffizienz und die Bildung von betrieblichen Energieeffizienznetzwerken. Die Rahmenvereinbarung soll für die Dauer von fünf Jahren gelten.

Anreize für eine nachhaltige Entwicklung

Die Allianz wird zur Erfüllung ihrer Aufgaben von einer Arbeitsgruppe auf Fachebene und einer Geschäftsstelle unterstützt. In der Arbeitsgruppe sind alle Partner – entsprechend der drei Zielrichtungen der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Soziales – vertreten. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, fachliche Vorschläge für Vorhaben der Allianz zu initiieren und zu entwickeln.

Das Ziel der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit ist die Unterstützung der Unternehmen auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Niedersachsen,“ so Volker Müller, UVN. „So sollen Impulse gegeben werden, die Anreize für eine nachhaltige Entwicklung auf freiwilliger Basis schaffen. Nachhaltiges Wirtschaften schafft Wettbewerbsvorteile, bindet Kunden und erhöht die Arbeitgeberattraktivität. Dabei geht es um Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Transparenz. Themen wie Energie- und CO2-Einsparungen, Kosteneffizienz sowie die Qualität der Arbeit bilden einen Dreiklang, der Nachhaltigkeit zum Schlüssel einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung macht.“