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Primark tritt Bündnis für nachhaltige Textilien bei

Das irische Handelsunternehmen Primark ist dem Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) beigetreten. Dies sei eine sehr wichtige Initiative und man freue sich darauf, in dieser Organisation für nachhaltige Wirtschaft eine aktive Rolle zu spielen.

Essen (csr-news) > Das irische Handelsunternehmen Primark ist dem Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) beigetreten. Dies sei eine sehr wichtige Initiative und man freue sich darauf, in dieser Organisation für nachhaltige Wirtschaft eine aktive Rolle zu spielen. Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte Multi-Stakeholder Initiative besteht aus Vertretern der Textil- und Bekleidungsindustrie, Einzelhändlern, Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft und bündelt die Stärke und Erfahrung ihrer Mitglieder, um soziale, ökologische und wirtschaftliche Verbesserungen über die gesamte textile Zuliefererkette hinweg zu erreichen.

Paul Lister, verantwortlich für Primarks Team für ethischen Handel und Corporate Social Responsibility bei Associated British Foods plc (ABF), Primarks Muttergesellschaft, sagte: „Primark hat im vergangenen Jahrzehnt hart daran gearbeitet, um sicherzustellen, dass die Rechte der Arbeiter innerhalb unserer globalen Lieferkette geachtet werden und das Leben der Menschen, die in der Bekleidungsindustrie in Schwellenländern arbeiten, merklich verbessert wird“. Seit 2006 ist das Unternehmen Mitglied der Ethical Trading Initiative (ETI).

Primark, ist eine Tochtergesellschaft der Associated British Foods plc (ABF) und beschäftigt aktuell rund 60.000 festangestellte Mitarbeiter. Aktuelle Mode zu günstigen Preisen, ist das umstrittene Geschäftsmodell des Unternehmens. Das Geschäftsmodell basiere darauf, ganz einfache Dinge anders als andere Einzelhändler zu machen, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. So würde Primark fast vollständig auf Werbung verzichten und mit einer geringeren Gewinnmarge arbeiten. Dennoch würde man auf hohe Standards in der Lieferkette achten, beispielsweise über einen strengen Verhaltenskodex. Primarks Kleidung wird hauptsächlich in Ländern wie Bangladesch, Indien, Pakistan und China hergestellt. Das Primark-Team für ethischen Handel besteht aus 60 Personen, einschließlich einer Führungskraft in Deutschland, die verantwortlich für Primarks Beitrag zum Textilbündnis sein wird. Deren Aufgabe ist unter anderem die Durchsetzung des Verhaltenskodex. Dazu werden, nach eigenen Angaben, jährlich über 2.000 Audits in den Fabriken durchgeführt.

In Deutschland gibt es Primark Stores in Berlin, Braunschweig, Bremen, Dortmund, Dresden Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hannover, Kaiserslautern, Karlsruhe, Köln, Krefeld, Saarbrücken, Stuttgart und Weiterstadt.