Nachrichten

Neues Praxishandbuch für Stiftungen zum Impact Investing

Fast ein Viertel der rund 21.000 Stiftungen in Deutschland hat Teile seines Vermögens wirkungsorientiert angelegt. Dies ist das Ergebnis einer Befragung im StiftungsPanel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Berlin (csr-news) > Fast ein Viertel der rund 21.000 Stiftungen in Deutschland hat Teile seines Vermögens wirkungsorientiert angelegt. Dies ist das Ergebnis einer Befragung im StiftungsPanel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Bei den befragten Stiftungen, die nicht wirkungsorientiert investieren, sehen die Anlagestrategien bzw. -richtlinien dies nicht vor (50 Prozent). Ein weiterer Grund: 34 Prozent der Stiftungen wissen zu wenig über das Thema. 29 Prozent der befragten Stiftungen sagen, dass ihnen die finanzielle Renditeerwartung zu gering ist. Fast jede zehnte befragte Stiftung plant künftig eine wirkungsorientierte Anlage. „Deutschland holt beim Impact Investing gerade mächtig auf“, so Felix Oldenburg, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. „Wenn Stiftungen ihre Vermögensstrategie und ihre Förderziele zusammen denken, dann erweitern sie ihren Handlungsspielraum und ihre mögliche Wirkung erheblich.“

Neues Praxishandbuch vermittelt Grundlagen zum Impact Investing

Um das Thema voranzutreiben, veröffentlichen der Bundesverband Deutscher Stiftungen, die Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG und die BMW Stiftung Herbert Quandt, die sich im März zusammengeschlossen haben, den 352-seitigen Ratgeber „Impact Investing. Vermögen wirkungsorientiert anlegen – ein Praxishandbuch“. Der Ratgeber wird zum Deutschen StiftungsTag 2016 vom 11. bis 13. Mai in Leipzig vorgelegt. „Als erster Ratgeber für Stiftungen zu diesem Thema wirbt die Neuerscheinung für einen grundlegenden Perspektivwechsel hin zur sozialen und ökologischen Wirkung der Vermögensanlage. Dies erfordert jedoch, dass sich Stiftungen intensiv mit ihrer bisherigen Anlagestrategie auseinandersetzen“, sagt Carl-August Graf v. Kospoth, gleichzeitig Vorstand der Eberhard von Kuenheim Stiftung und der BMW Stiftung Herbert Quandt.