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Führende Alkoholhersteller berichten über Initiative gegen Alkoholmissbrauch am Steuer

Die International Alliance for Responsible Drinking (IARD) hat ihren zusammenfassenden Bericht zur „Drink Driving Initiative 2015“ veröffentlicht, deren Ziel die Verringerung des Alkoholmissbrauchs im Straßenverkehr war. In der IARD sind die größten Hersteller alkoholischer Getränke vereint, die mit Initiativen dem Missbrauch von Alkohol vorbeugen wollen.

Washington (csr-news) – Die International Alliance for Responsible Drinking (IARD) hat ihren zusammenfassenden Bericht zur „Drink Driving Initiative 2015“ veröffentlicht, deren Ziel die Verringerung des Alkoholmissbrauchs im Straßenverkehr war. In der IARD sind die größten Hersteller alkoholischer Getränke vereint, die mit Initiativen dem Missbrauch von Alkohol vorbeugen wollen. Hintergrund der „Drink Driving Initiative 2015“ ist das Bemühen der UN für mehr Verkehrssicherheit. „Das UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung 3.6 hat sehr ambitionierte Vorgaben“, so Ann Keeling, CEO der IARD. „Das Programm für Trunkenheit am Steuer ist Teil der Commitments-Initiative der Hersteller und ein Beispiel dafür, wie die Alkoholindustrie sich dieser besonderen gesundheitlichen Herausforderung stellt.“

Die einzelnen Berichte des Fortschrittsreports bieten einen Abriss der Ergebnisse, die in den vergangenen sechs Jahren erzielt wurden. Etwa die Einführung von Pilotprogrammen zur Verringerung der Trunkenheit am Steuer in China, Kolumbien, Mexiko, Nigeria, Russland und Vietnam. In China ist die IARD inzwischen in 13 Städten aktiv und konnte inzwischen einen landesweiten Gedenktag für verantwortungsvolles Fahren etablieren. In Namibia wurde ein Programm für Trunkenheit am Steuer eingerichtet, das auf das Problem aufmerksam machen sollte und im Dezember 2015 eine Überarbeitung des Gesetzes für Atem-Alkoholkontrollen herbeiführte. Carlos Brito, CEO von ABInBev, Vorsitzender der CEOs: „Wir berichten nicht nur über ein gesteigertes Bewusstsein, sondern auch über eine zielgerichtete Verringerung der Trunkenheit am Steuer in den Ländern, wo Programme gegen Trunkenheit am Steuer etabliert sind. Bei den Initiativen, die in diesem Bericht beschrieben werden, konzentrieren sich die IARD und unsere Partner auf den Aufbau von Kapazitäten und auf landeseigene Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Programme auch auf lange Sicht nachhaltig sind.“

Ziel des IARD und seiner Mitgliedsunternehmen ist nach eigenen Angaben, neben der Aufklärung auch eine konkrete Vermeidung von Trunkenheit am Steuer. So setzen sie sich für die Einrichtung von BAK-Höchstwerten, strengere Umsetzung von Gesetzen, Einführung einer abgestuften Fahrerlaubnis und Nulltoleranz-Richtlinien sowie Förderung von Beratungsmaßnahmen, Entzug der Fahrerlaubnis und Verriegelungseinrichtungen ein. Die zwölf Unterzeichner der Commitments-Initiative sind: Anheuser-Busch InBev, Asahi Group Holdings, Bacardi, Beam Suntory, Brown-Forman Corporation, Carlsberg, Diageo, Heineken, Kirin Holdings Company, Molson Coors, Pernod Ricard und SABMiller.