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Montags passieren die meisten Arbeitsunfälle

Unfälle bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin ereignen sich nach Angaben einer Berufsgenossenschaft am häufigsten montags. Ihr seien im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 20.000 Arbeits- und Wegeunfälle von einem Montag gemeldet worden, teilte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) mit.

Hamburg (afp) > Unfälle bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin ereignen sich nach Angaben einer Berufsgenossenschaft am häufigsten montags. Ihr seien im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 20.000 Arbeits- und Wegeunfälle von einem Montag gemeldet worden, teilte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) am Donnerstag in Hamburg mit. Im Wochenverlauf gingen die Zahlen demnach schrittweise zurück: An Dienstagen registrierte die BGW 19.300 Unfälle, mittwochs 19.200 Unfälle.

Als Grund für hohe Unfallzeiten speziell am Montagmorgen und am -vormittag nannte die BGW die sogenannte Montagsmüdigkeit. „Viele Menschen schlafen am Wochenende später und länger als unter der Woche.“ Der Körper gerate „unter Umständen in Startschwierigkeiten, wenn der Tag wieder früher beginnen soll“.

Die Berufsgenossenschaft berücksichtigte in ihrer Aufstellung nur Unfälle, nach denen die Arbeitnehmer mehr als drei Tage arbeitsunfähig waren. Die BGW ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht-staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und ist für knapp acht Millionen Versicherte in rund 630.000 Unternehmen zuständig.

 

 

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