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Ratingagentur Scope will zukünftig Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigen

Die Ratingagentur Scope tritt der Principles for Responsible Investment Initiative (PRI) der Vereinten Nationen bei, um zukünftig Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren bei der Beurteilung von Kreditrisiken zu berücksichtigen. Hintergrund ist der zunehmende Einfluss von ESG-Faktoren auf die Kreditvergabe.

Berlin (csr-news) > Die Ratingagentur Scope tritt der Principles for Responsible Investment Initiative (PRI) der Vereinten Nationen bei, um zukünftig Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren bei der Beurteilung von Kreditrisiken zu berücksichtigen. Hintergrund ist der zunehmende Einfluss von ESG-Faktoren auf die Kreditvergabe. Es sei daher wichtig, die potenziellen Auswirkungen auf Ratings durch einen strategischen und systematischen Ansatz zu berücksichtigen. Scope will Investoren transparent darüber informieren, wie das Unternehmen ESG-Faktoren bei der Kreditanalyse berücksichtigt. „Investoren beziehen inzwischen vermehrt Aspekte wie Umweltschäden, Arbeitsbedingungen oder mangelnde Transparenz in der Bilanzführung in ihre Investitionsentscheidungen ein. Denn daraus können ernsthafte Risiken entstehen“, so Torsten Hinrichs, CEO der Scope Ratings AG.

Um die Ziele der PRI-Initiative zu unterstützen, will Scope Ratings folgende Punkte berücksichtigen:

  •     Bewerten, in welchem Rahmen ESG-Faktoren bei Krediten verschiedener Emittenten relevant sind;
  •     Transparent darlegen, wie ESG-Faktoren bei einem Rating berücksichtigt werden;
  •     Regelmäßige Überprüfung, wie ESG-Faktoren in die Kreditanalyse integriert werden, da sich diese über die Zeit weiterentwickeln und verändern können;
  •     Aufrecht erhalten von Governance und Ressourcen, um jederzeit Qualitätsratings zur Verfügung stellen zu können, die – falls relevant – auch ESG-Analysen beinhalten;
  •     Mitwirken an branchenweiten Anstrengungen, konsistente Offenlegungsvorgaben für Emittenten zu ESG-Faktoren zu entwickeln, die ihre Kreditwürdigkeit beeinflussen könnten;
  •     Teilnahme am Dialog mit Investoren, um ESG-Risiken zu identifizieren und zu verstehen.

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