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Neues interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltigkeitsbewertung an der TU Dresden

Wie misst und bewertet man Nachhaltigkeit? Welche neuen Aufgaben ergeben sich durch die neuen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen? Diesen Fragen werden sich Wissenschaftler der TU Dresden und ihrer Partnereinrichtungen in Zukunft verstärkt aus einer interdisziplinären Sicht im neuen Zentrums für Nachhaltigkeitsbewertung und -politik mit dem Namen PRISMA, widmen.

Dresden (csr-news) > Eine „nachhaltige Entwicklung“ ist weithin anerkannt: Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte sollen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichzeitig einbezogen werden. Doch wie misst und bewertet man Nachhaltigkeit? Welche neuen Aufgaben ergeben sich durch die neuen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen? Diesen Fragen werden sich Wissenschaftler der TU Dresden und ihrer Partnereinrichtungen in Zukunft verstärkt aus einer interdisziplinären Sicht widmen. Unsere Vision lautet: „Wir messen und bewerten Nachhaltigkeit“, sagt Frau Professor Edeltraud Günther, Inhaberin des Lehrstuhls Betriebliche Umweltökonomie und Initiatorin des neuen Zentrums für Nachhaltigkeitsbewertung und -politik mit dem Namen PRISMA. Es soll eine Plattform für die Kooperation zwischen verschiedensten Disziplinen schaffen, um Fragestellungen einer ökonomisch erfolgreichen und ökologischen sowie sozial verträglichen langfristigen Entwicklung unter Berücksichtigung räumlicher und zeitlicher Gegebenheiten mit innovativen, interdisziplinär entwickelten Bewertungsansätzen zu untersuchen.

Die Mitglieder von PRISMA stammen sowohl aus verschiedenen Fakultäten der TU Dresden als auch aus Partnereinrichtungen in Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Die ersten drei Forschungsprojekte untersuchen generationsübergreifende Wirkungen menschlichen Handelns, bewerten regionale Umweltgegebenheiten, wie zum Beispiel Wasserknappheit, und nachhaltige Energieversorgung. Zur inhaltlichen und organisatorischen Konzeption des Zentrums hat maßgeblich das Zentrum für Synergie-Entwicklung (ZSE) beigetragen. Das ZSE ist Bestandteil des Zukunftskonzepts der TU Dresden und arbeitet als „Synergie-Motor“.