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Econ Award 2016 vergeben – REWE Group punktet mit Online-Nachhaltigkeitsbericht

Seit zehn Jahren werden die Econ-Awards für herausragende Beispiele der Unternehmenskommunikation vergeben. In der vergangenen Woche wurden die Preisträger für das Jahr 2016 geehrt. In einer Kategorie werden die besten CSR-/Nachhaltigkeitsberichte ausgezeichnet. Die Rewe-Group, die Raiffeisen-Zentralbank aus Österreich und die DZ-Bank standen auf dem Podest.

Foto: Katia Passari und Felix Barth von der Rewe Group gewannen den Econ Award in Gold in der Kategorie Nachhaltigkeits-/CSR-Bericht.

Berlin (csr-news) > Seit zehn Jahren werden die Econ-Awards für herausragende Beispiele der Unternehmenskommunikation vergeben. In der vergangenen Woche wurden die Preisträger für das Jahr 2016 geehrt. In einer Kategorie werden die besten CSR-/Nachhaltigkeitsberichte ausgezeichnet. Die Rewe-Group, die Raiffeisen-Zentralbank aus Österreich und die DZ-Bank standen auf dem Podest.

Ob Print oder Digital spielt für die Bewertung keine Rolle, lediglich die Kriterien werden an die Besonderheiten der Online-Kommunikation angepasst. Ein Nachhaltigkeitsbericht muss für die Jury des Econ-Awards durch seine Glaubwürdigkeit in Umsetzung und Gestaltung überzeugen und sollte mit nachvollziehbaren Inhalten überzeugen. So bewertet die Jury zudem die CSR-Strategie und die Darstellung der Verantwortungsbereiche.

Besonders gelungen ist das in diesem Jahr der Rewe-Group, die mit ihrem Online-Nachhaltigkeitsbericht „Wir sind mittendrin“ den Econ-Award in Gold abräumen konnte. Die Jury stellt vor allem die leserfreundliche Aufmachung heraus, die dem Leser das Verständnis der komplexen Nachhaltigkeitsstrategie erleichtert. Der von akzente Kommunikation aus München konzipierte Bericht, mit durchschnittlich 5.140 Page-Impressions pro Monat, könne ein „Vorbild und Orientierung für Unternehmen sein, die das Feld Online-Reporting erschließen wollen“. „Wir sind mittendrin“ ist ein brillanter Online-Nachhaltigkeitsbericht mit hervorragend erzählten und beispielhaft aufbereiteten Geschichten rund um das Unternehmen, begründete die Jury ihr Votum.

Den Econ-Award in Silber holte die Raiffeisen-Zentralbank aus Österreich mit dem gedruckten Nachhaltigkeitsbericht „Zukunftsfähig durch Nachhaltigkeit“ (Auflage 800 Exemplare). Es sei ein Bericht, der das Thema Nachhaltigkeit außerordentlich gut aufbereitet, begründete die Jury ihre Entscheidung. Er sei hervorragend strukturiert, die einzelnen Aspekte sehr gut ausgewählt sowie transparent und gründlich belegt. So kann jede Seite des 184 Seiten umfassenden Berichts, die hohe Bedeutung der Nachhaltigkeit für das Unternehmen glaubhaft vermitteln.

Auch der 3 Platz, der Econ-Award in Bronze ging an eine Genossenschaftsbank. 64 Seiten umfasst der Nachhaltigkeitsbericht der DZ-Bank, der mit einer Auflage von 1.700 Exemplaren veröffentlicht wurde. „Die DZ Bank versteht es auf bemerkenswerte Weise, die Ziele und Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit glaubwürdig und transparent darzustellen“, so die Begründung der Jury. Insgesamt biete der Bericht einen sehr gut gelungenen Beleg des Nachhaltigkeitsgedankens, dem die DZ Bank als Zentralbank von 900 Genossenschaftsbanken verpflichtet ist.

In der Kategorie integrierte Berichterstattung gab es keinen ersten Platz. Den zweiten Platz konnte die Deutsche Bahn mit ihrem Bericht „Mehr Qualität, mehr Kunden, mehr Erfolg“ erzielen. Das 286 Seiten starke Werk würde die Komplexität des Unternehmens angemessen und überaus schlüssig vermitteln. „Besonders hervorzuheben ist, dass die Deutsche Bahn AG auch Schwächen des Unternehmens darstellt. – Das unterstützt die Glaubwürdigkeit des integrierten Berichts auf außerordentlich gelungene Art und Weise“, so die Jury in ihrer Begründung. „Der Bericht (Auflage 11.000 Exemplare) ist außergewöhnlich klar und gut strukturiert; die Verbindungen zwischen den Geschäftsbereichen werden an vielen Stellen eindrucksvoll aufgezeigt“.

Der 142 Seiten starke Integrierte Bericht 2015 der EnBW AG wurde mit dem Econ-Award in Bronze prämiert. Es ist „ein beachtlich erarbeiteter und anspruchsvoller Bericht“, so die Jury. Dabei sei vor allem die gelungene Einbeziehung der nichtfinanziellen Aspekte bemerkenswert. Die Jury hebt in diesem, als inhaltlich durchweg überzeugenden, eingestuften Bericht (Auflage 4.000) besonders die Kennzahlen zu Kunden und Mitarbeitern hervor.

Last but not least wurde ein Unternehmen in der Kategorie Digitale Anwendungen prämiert. Die Deutsche Telekom überzeugte die Jury mit ihrer App „We Care“, dem Online-Magazin des Unternehmens zum Thema Verantwortung und Nachhaltigkeit. „Das Magazin überzeugt, weil es wichtige Inhalte auf einem hohen konzeptionellen Niveau präsentiert“, begründete die Jury ihre Entscheidung und zeichnete die Telekom in dieser Kategorie mit dem Econ Award in Silber aus. Die Themen seien so aufbereitet, dass sie unterhaltsam und durchdacht wertvolle Impulse für nachhaltiges Handeln vermitteln. „Das zeigt, dass gesellschaftlich relevante Themen kreativ aufbereitet eine breite Leserschaft erreichen“, so die Jury. Durch die Veröffentlichungsform als App-Magazin hätte „We Care“ eine Vorbildwirkung, die der gesamten Nachhaltigkeitsberichterstattung eine erstrebenswerte Richtung gibt. Dass von der Agentur yoocon aus Berlin konzipierte Magazin erreicht durchschnittlich 70.000 Unique Visits pro Monat. (“We Care Magazin” für iOS, “We Care Magazin” für Android).