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Deutsche Telekom führend im Klimaschutz

Foto: Die Auszeichnung wurde auf der diesjährigen CDP DACH Climate Leadership Award Conference Ceremony am 25. Oktober 2015 in München überreicht. V.l.n.r.: Steven Tebbe, Managing Director, CDP Europe, Susan Dreyer, Director DACH Region, CDP Europe, Michael Oley, Deutsche Telekom Services Europe GmbH, Udo Harbers, Deutsche Telekom, Sven Hannawald, ehemaliger Skisprungweltmeister.

Bonn (csr-partner) > Die Deutsche Telekom qualifizierte sich dieses Jahr im bedeutsamsten internationalen Klimaschutzranking des CDP (früher Carbon Disclosure Project) erstmals für die A-Liste der international führenden Unternehmen im Klimaschutz. Nachdem der Sprung in die A-Liste im vergangenen Jahr nur knapp verpasst wurde, ist die Freude umso größer, dass es dieses Mal geklappt hat: die deutsche Telekom hat es erstmals in der weltweiten „Klimaschutzolympiade“ mit über 2.260 antwortendenden Unternehmen in den Kreis der Preisträger geschafft.

Die Auszeichnung ist das Resultats einer kontinuierlichen Verbesserung im Klimaschutz in den letzten Jahren. Wichtige Meilensteine waren:

  • 2010: Nationales Klimaschutzziel: 30% Reduktion der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 (gegenüber 2008) für Deutschland verabschiedet.
  • 2012: Erste vollständige Kalkulation unserer Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette für Deutschland.
  • 2013: Internationales Klimaschutzziel: 20% Reduktion der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020  (gegenüber 2008) für den Konzern ohne T-Mobile US verabschiedet.
  • 2014: Start des Projektes „Nachhaltiges Produktportfolio Deutsche Telekom“ sowie Entwicklung der neuen integrierten Klimastrategie mit den 4 Säulen „Management der Emissionen“, „Strom aus erneuerbaren Energien“, „Energieeffizienz“ und „klimafreundliche Produkte und Lösungen“2015: Erstmals Transparenz über die gesamten Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette für Deutschland und die neun wichtigsten europäischen Landesgesellschaften erstellt  und veröffentlicht.

Insbesondere die konsequente Vermarktung und Weiterentwicklung unserer klimafreundlichen Produkte und Lösungen kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, den Klimavertrag von Paris erfolgreich umzusetzen und den globalen Temperaturanstieg bis Ende des Jahrhunderts auf weniger als 2°C zu begrenzen. Ob über …

  • Breitbandnetze zur Förderung des mobilen Arbeitens von zu Hause aus,
  • Apps zur Unterstützung spritsparender Fahrweisen,
  • Lösungen zur optimierten Steuerung von Heizung und Licht in Gebäuden,
  • die Virtualisierung der IT-Infrastruktur mit Hilfe großer effizienter Datacenter,
  • Lösungen zur Steigerung der Erträge in der Landwirtschaft bei gleichzeitiger Einsparung von Wasser und Dünger oder
  • der einfache  Ersatz von Reisetätigkeit durch Web- und Videokonferenzen.

Die Technologien der Deutschen Telekom sind der Schlüssel, um die globalen Emissionen bis 2030 nicht weiter steigen zu lassen. Nach der von der Telekom unterstützen Studie „SMARTer 2030“ ergibt sich für 2030 ein Einsparpotenzial von über 12 Milliarden Tonnen CO2e[1]. Das entspricht etwa dem 13-fachen der gesamten jährlichen Emissionen Deutschlands oder auch 20% der globalen Emissionen. Gleichzeitig sichern diese klimafreundlichen Lösungen die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens. Das Umsatzpotenzial 2030 dieser Lösungen für die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologieunternehmen wird auf fast 2 Billionen € geschätzt. Zum Vergleich: Der Umsatz der Deutschen Telekom liegt aktuell bei gut 69 Mrd. €.

[1]CO2e = CO2 Equivalente: Es wird nicht nur CO2 berücksichtigt; sondern auch andere Treibhausgase, wie bspw. Methan, die in CO2-Einheiten umgerechnet werden.