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Multinationale Konzerne rufen Trump zu Einhaltung von UN-Klimaschutzabkommen auf

Mehr als 360 multinationale Konzerne, die meisten aus den Vereinigten Staaten, haben den künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Einhaltung des UN-Klimaschutzabkommens aufgerufen.

Marrakech (afp) > Mehr als 360 multinationale Konzerne, die meisten aus den Vereinigten Staaten, haben den künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Einhaltung des UN-Klimaschutzabkommens aufgerufen. „Wir, Mitglieder der Geschäfts- und Investorengemeinde in den USA, bekräftigen unser tiefgehendes Engagement, durch die Umsetzung des historischen Abkommens von Paris auf den Klimawandel zu reagieren“, heißt es in dem unter anderem von Hewlett Packard, Hilton, Nike und Mars unterzeichneten Schreiben an Trump.

Der am Mittwoch am Rande der Weltklimakonferenz in Marrakesch veröffentlichten Brief ging auch an die Mitglieder des US-Kongresses. Diese wurden aufgefordert, eine Fortsetzung der Politik der Treibhausgasreduzierung „kraftvoll zu unterstützen“. Der Verzicht auf eine kohlenstoffdioxidarme Wirtschaft würde das  „amerikanische Wachstum“ gefährden, warnten die Unterzeichner.

Der erklärte Klimawandel-Skeptiker Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, er werde als Präsident das Pariser Klimaschutzabkommen aufkündigen. Die Erderwärmung nannte er eine Erfindung der Chinesen.

Das UN-Klimaabkommen war am 4. November in Kraft getreten und wurde inzwischen von 110 Staaten ratifiziert, darunter die größten Treibhausgas-Verursacher USA und China.

 

 

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