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Bußgeld für Ferrari und Aston Martin wegen Nichteinhaltung von CO2-Zielen

Die Luxusauto-Hersteller Ferrari und Aston Martin müssen wegen Nichteinhaltung ihrer CO2-Zielmarken ein Bußgeld zahlen. Wie die Europäische Umweltagentur am Freitag mitteilte, muss Ferrari voraussichtlich eine Strafe von rund 411.000 Euro zahlen, Aston Martin rund 33.000 Euro. Die endgültige Höhe des Bußgeldes müsse die Europäische Kommission festlegen.

Kopenhagen (afp) > Die Luxusauto-Hersteller Ferrari und Aston Martin müssen wegen Nichteinhaltung ihrer CO2-Zielmarken ein Bußgeld zahlen. Wie die Europäische Umweltagentur am Freitag mitteilte, muss Ferrari voraussichtlich eine Strafe von rund 411.000 Euro zahlen, Aston Martin rund 33.000 Euro. Die endgültige Höhe des Bußgeldes müsse die Europäische Kommission festlegen.

Im Bemühen um die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes schnitten die französischen Autobauer am besten ab. Auf der Liste der Autos mit den niedrigsten CO2-Emissionen landete Peugeot auf Platz eins, Citroën auf Rang zwei und Renault auf dem dritten Platz.

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Quelle: EEA-Report „Monitoring CO2 emissions from new passenger cars and vans in 2015“

Die umweltfreundlichsten Autos wurden nach Angaben der Europäischen Umweltagentur in den Niederlanden verkauft, gefolgt von Portugal, Dänemark und Griechenland auf Rang zwei. Neuwagen mit einem besonders hohen CO2-Ausstoß waren hingegen in Estland, Lettland und Bulgarien begehrt.

Der CO2-Ausstoß der 2015 in der EU verkauften Neuwagen lag im Durchschnitt um acht Prozent unter der Zielmarke von 130 Gramm CO2 pro Kilometer. Nicht berücksichtigt wurde in dem Jahresbericht die Stärke der Motoren. Hersteller vor allem kleinerer Autos schneiden daher besser ab.

EA-Report „Monitoring CO2 emissions from new passenger cars and vans in 2015“ zum Download.

 

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