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Österreichs Unternehmen fordern mehr Engagement beim Klimaschutz

190 in Österreich ansässige Unternehmen haben auf Initiative der drei großen heimischen Umweltschutzorganisationen WWF, GLOBAL 2000 und Greenpeace einen eindringlichen Klimaschutz-Appell an die Bundesregierung des Landes gerichtet.

Wien (csr-news) > In einem Brief fordern sie: Die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens mit einer Dekarbonisierung bis spätestens 2050 muss zentrale Vorgabe für Österreichs kommende Energie- und Klimastrategie sein.

Von der Politik erwarten sie dabei eine tatkräftige Unterstützung in Form einer langfristigen Orientierung mit klaren Zielen und Umsetzungsstrategien ein. Nur so würde die Planungs- und Investitionssicherheit gestärkt. Konkret sprechen sich die Unterzeichner für eine Senkung des Energieverbrauchs bis 2030 um 30 Prozent und bis 2050 um 50 Prozent aus. Die Treibhausgas-Emissionen müssten bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 um mindestens 90 Prozent reduziert werden. 2050 sollte zudem der Anteil erneuerbarer Energien bei nahezu 100 Prozent liegen. Um den Erfolg dieser Ziele zu überprüfen fordern sie eine verbindlich politisch verankerte Strategie sowie ein Monitoring und einen jährlichen Fortschrittsbericht.